Der Gemeine Katzenpanda

Samstag

Nummer 453



PASSENDE BEMERKUNG


 
Er legte die alte Harry Polyakoff-Platte auf, knackte sein erstes Bier und drehte sich einen Grass-Joint. Er war in einer diffusen Stimmung, aber Alles in Allem tendierte er zur Zufriedenheit hin. Denn der Sonntagabend, üblicherweise Garant für blaue Stunden, versprach diesmal Gutes für den nächsten Tag. Aber er wollte es nicht verschreien. Bloß nicht. Der Aberglaube ist aber, glaube ich, haha, verzieh er sich selbst rasch sein Spielchen, eine besonders abgefeimte Form von self-fulfilling prophecies. So also wurde ich all die Jahre um meine reifen Früchte gebracht: Von den eigenen Gedanken. Er krümmte sich kurz. Das konnte doch nicht wahr sein! Was für ein Depp, und was für ein glücklicher Narr dabei, immer neugierig genug, um etwas dazuzulernen. Er musste lächeln. Zu drollig, diese Vision von Harry Polyakoff, der verkleidet zu einem Karaoke-Wettbewerb geht und dort Playback seine größten Hits zum Besten gibt, vor einem zunehmend begeisterten Publikum, das ihn, wie geplant, dann doch noch erkennt und anschließend frenetisch umjubelt. Weitere Bilder: Harry, in der Phase seiner ersten, schweren, Kokain-Depression, wie er sich mit heißem Kamillentee und Buttercreme-Törtchen zurückzieht, Mitte Dreißig und schon ein Nervenwrack, mit wüsten Selbstmordphantasien, so schwülstig und kitschig, dass schon der Gedanke daran Zahnweh auslöste. Er verließ die Interpretation, sein angestammtes Gewerbe, und schrieb eigene Lieder. Leider reichte es nur zu einem mittelmäßigen Verschnitt der Musik anderer. Polyakoff, nur reproduktiv ein künstlerisches Genie, ein Mann, der an der harten Realität der eigenen, kargen Kreativität zu scheitern drohte. Später.
Harry, in der Phase seiner x-ten, schweren Kokain-Depression, wie er sich durch Therapien und Entzugskliniken schleppt, Ende Dreißig noch immer ein Nervenwrack, ein millionenschwerer Pimpf mit diversen Gurus und Mental-Trainern, die ihn auf den Weg der Gesundheit zurückschleppen sollen, scheinbar alles vergebens. Doch dann kam Hank Guitarra und rettete Harry. Religiöse Gefühle ergriffen den immer noch jungen Musiker: „HALLELUJA!“
Er trank sein Bier aus und runzelte die Stirne. Ja, das war doch eindeutig der Klang von Psychopharmaka. Es war beinahe unerträglich. Was für eine Klientel sollte denn da bedient werden? Viele Jahre später revanchierte sich Mister Polyakoff mit einer schönen Coming Out-Dankeschön-Platte, die, wie geplant, jedoch alle als Gedenk-Geschenk an den Verstorbenen interpretierten. Und doch bekenne ich mich als sein Fan, bin einer von Dutzenden Millionen Müllschluckern, die tief in die Scheiße greifen müssen, kräftig in ihr wühlen, bis zu den verschmierten Ellbogen hinauf, um ein paar der Nuggets hervorzusieben. Aber hatte er denn wirklich etwas anderes erwartet? Natürlich nicht. Am Schluss waren Harry nur noch die Karaoke-Bars geblieben. Dort wäre er immer ein Star. Was für ein schöner Gedanke.
Er nickte betulich. Ja, ja. Dann entdeckte er in einem Magazin das Photo eines weißen Affen. Der war als George W. Bush verkleidet, mit Perücke, Schminke und allem. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, der Affe ist in Wirklichkeit Nancy, die Tante des US-Präsidenten. Lächerliche, kleine Schreibübungen, um langsam wieder in Form zu kommen. Beobachtungen festhalten, das schadete nie. So gelangten flüchtige Splitter in sein Archiv, wo sie zwar verstauben, aber nicht vergessen werden konnten. Vielleicht sollte ich denen doch eine Rechnung stellen, für geleistete Dienste, überlegte er. Das zweite Bierchen war fast noch leckerer als sein Vorgänger, jedenfalls flutschte es ziemlich. Eine Sucht hetzt die andre, und darum kramte er seine Rauchutensilien zusammen und machte sich das nächste Pickerl. Barry, der bescheidene Bernhardiner.
Immer noch besser als Trappist. Er hatte einen kleinen, schmerzhaften Rasur-Pickel am Kinn, gleich links von seinem Kinnbärtchen. Vielleicht sollte er sich das Bärtchen mal einfach so abrasieren. Das wäre schon was. Und dann mal kucken. Sehr lecker. Aber Heuschrecken totschlagen? Wozu? Warum nicht mal nach Ostdeutschland fahren? Dort nämlich tragen Leute im Showbusiness angeblich Künstlerfrisuren und seltsame Namen. In den Händen kichernder, älterer japanischer Touristinnen sehen Thüringer Bratwürste dafür aus wie die Produkte einer pornographischen Kannibalen-Sekte. In der Tatü-Ta-Tat war all dies bloß ein Spiel wie in Wolkenkuckuckheim, mit gelben Plastikmöbeln, schwarzem Holzboden und hellblauen Polstern, wehenden Stoffbahnen, aufgeregten Kindern, planlos- bemühten Jugendarbeitern und einer bösen, alten Nazi-Spionin im dunklen Hintergrund.
Kack auf den Zirkus.
Kack auf den Clown.
Kack auf den Zoo.

High-Class Hardcore-Nutten, die bei afrikanischen Warlords Minnedienst tun.
Gedeihlich mumifizieren.
Stückweise verdorren.
Zur menschlichen Dauerwurst werden.
Wunderbar, sagte er sich, das hab ich mir schon immer gewünscht.
Eine Woche später drehte sich das Karussell immer noch an der gleichen Stelle weiter. Nichts hatte sich substantiell verändert. Eine gewisse Ökonomisierung der Gefühlswelt festzustellen, wenngleich in einigen Fällen eher aus sozial-sexueller Konditionierung und biologischem Nestgründungs-Ticktack resultierend, denn aus materieller Gier, auch er kam nicht umhin, das leider zu akzeptieren. Ging es hier nur um Taktik? Ums bunte Schleifchen am Paket? Zärtlichkeiten als Belohnung? Was wäre der Preis für Intimitäten? Vermutlich mehr Flutlicht. Also ließ er wieder einmal das Sonntagnachmittagsbierchen ploppen und schlug sein geliebtes Magazin auf. Am jenem Abend versuchte er außerdem, seichten Proleten-Trance-Dreck zu ertragen, geboren aus einer mittlerweile ebenso ehrwürdigen wie ekelhaften Musiklabel-Serie. Damals, am Beginn seiner Drogenkarriere, war doch dieses Schallplattenetikett noch ein Garant für gute, frische Klänge gewesen.
Immerhin, es gab auch heute noch Ansätze für Qualität, wenn er nur genau genug hinhörte. Aber im Großen und Ganzen war das Geld beim Fenster rausgeschmissen. Egal. Er hatte ohnehin kaum welches. Ihm graute weiter vor der bürokratischen Monstrosität Studium, das ebenfalls bald wieder losgehen würde, und der läppische Techno erinnerte frappant an die Inhaltslosigkeit mancher seiner Dozenten. Nun ja. Und fast aller seiner Kommilitonen. OK? Ja.
Und die Studentinnen?
Geschenkt.
Lieber gleich in die Fremdenlegion eintreten. Aber was ihn am allermeisten störte, war die Ahnungslosigkeit, die beklemmende Mittelmäßigkeit der Idioten, die sich solche Scheiß-Platten kauften und diese beschissene Musik auch noch gut fanden. Was für eine edle Klientel. Tja, ihr armen Würstchen, einfach zehn Jahre zu spät dran, das ist alles. Eigentlich könnt ihr ja nix dafür. Aber andererseits waren es genau eure Brüder und Schwestern im Geiste, die uns damals den Untergrund kaputtgemacht haben: Prolls nehmen ja auch lieber Speed als LSD. Disco-Geige statt Sitar. Bloß nicht nachdenken, gelt? Nun, ihm konnte das ja inzwischen egal sein. Das Pendel hatte angefangen, zurück zu schwingen. Er nahm einen langen Schluck aus der kalten grünen Flasche. Nach einem satten Jahrzehnt der pausenlosen Nivellierung, anschließenden Tieferlegung von Geschmack und Anspruch bei gleichzeitig steil nach unten ragender Niveau-Kurve meinte er endlich bei den Angehörigen seiner Generation, philosophisch gesprochen, nicht nur eine unendliche Sehnsucht nach Qualität zu spüren, sondern auch den unbedingten Willen, diese auch zu erhalten, erlangen, erstreiten. Da kannte er keinen Zweifel.
Empirisch beweisen konnte er das auch. Erfolg hemmt Stress.
Außerdem hatte er erfahren, dass die Welt am zu Weihnachten 1995 vor ihrem Untergang bewahrt worden war. Von einem katholischen Theologen, einem betrügerischen Hellseher und einem Death-Metal–Freak. Die Geschichte war nicht ganz einfach und ist nur in gleicher Weise zu erzählen. Er trank das Bier aus und verzog leicht angewidert sein Gesicht. Die Neige war schon fast zu warm gewesen. Sein linkes Auge juckte wie verrückt. Er dachte an Wurmlarven in seinem Augapfel. Aber dann lief eine Träne, reich an natürlichen Antibiotika, ihm über die Wimpern. Es war bloß der Marihuanastaub auf den Fingern.
Er war beruhigt.

Ebenso ruhig, wie zu guter Letzt die Arbeitskollegen eine namenlosen, westdeutschen Porno-Fans. Die Kegelmeisterschaft war zu Ende, die Athleten wieder auf dem Heimweg. Die Jungs hatten im Taxi auf dem Weg nach Tegel den polnischen Star Teresa Orlowsky gesehen. Die Dame ohne Unterleib hatte augenscheinlich von ihrem Autotelefon aus, Handys gab es ja 1988 noch kaum, ein sehr wichtiges Geschäfts-Gespräch geführt. Die Kollegen hatten, wie es wahre Fans manchmal so tun, ihrem Idol eifrig zugewunken, gar die Seitenscheibe heruntergelassen, wild gestikuliert, ja, sie gaben es zu, auch die eine oder andre obszöne Einladung war da rübergeflutscht. Ohne Reaktion. Ganz cool sei die Lady da geblieben, habe unermüdlich weiter telefoniert, dabei mit der anderen Hand das rote Sportauto ganz konzentriert und geschickt durch den Straßenverkehr gelenkt. Aber schließlich hatten die Kollegen sich wieder eingekriegt. Die Erektionen gingen zurück. Aber am Flughafen hatten sie doch noch ein Bier auf ihren Samen-Engel getrunken, sich anschließend VTO-Fickhefte gekauft und auf dem Klo hinterlistig einen abklaviert. Die Hefte wurden daheim vor der Frau versteckt. Die wollte ja sowieso nie. Wie die andren Kollegen-Frauen auch nicht. Die Jungs konnten das nicht verstehen. Blöde Weiber! Ja, ja. Die Kollegen. Sie hatten am Ende alle eingesehen, die geile Pornoschlampe war in Wirklichkeit eine gewiefte Businessfrau. Ihre Firma ein Selbstläufer, vor allem im Osten.
VTO.
Ein Name wie eine heiße Rennwagen-Serie, und viel, viel schnittiger als die beworbenen Produkte. So eine gute, leicht pornographische Krankenschwester. Die Florence Nightingale der billigen Wichser. Zog sich im reiferen Alter schließlich doch aus dem aktiven Geschäft zurück und machte dann nur noch die standesgemäßen Bürodienste. Außer privat, natürlich. Die hatte solche blöden Deutschen und deren doofe Anmache gar nicht mehr notwendig, sie war schließlich reich und, na ja, berühmt. Außerdem war ihr eigener Ehemann ein Hengst von einem Schwanzträger. Das wusste jeder. Aber die Jungs hatten wenigstens in der Kneipe an der Ecke was zu erzählen, für den Rest ihres Lebens. War damals in Berlin gewesen. Hab’ da die Teresa Orlowsky im Auto gesehen. Und immer konnten sich Kalle, Jochen (der Ruhige), Jürgen und Brummi (Trucker, ist schon mal bis Sewastopol gekommen), dann erhöhter Aufmerksamkeit sicher sein. Was? Die von den VTO-Videos? Na klar! Ich sag’s doch! Also erzähl schon. Der Taxifahrer hingegen hatte diese Typen einfach nur ekelhaft gefunden. Aber wer sollte den schon fragen? Na Gott sei Dank! Der hätte vielleicht ein Nichts gesagt! Was für kranke Typen! Da gab es doch noch viel bessere, jüngere Mädels! Er konnte Namen nennen! Candy Date zum Beispiel, oder Whitey Snow, die wilde Anny Lator, selbstverständlich und dann die unerreichte, außerirdische Girls-Only-Queen Shelby Dyke.

Natürlich fiel ihm dabei ein, er könne sich ja gleich einen neuen Joint drehen. Zur Feier des Moments. Wie wollt ihr denn wissen, wovon ihr sprecht, wenn ihr es selbst nicht erlebt habt? Wie könnt ihr etwas verbieten, das ihr nicht kennt? Wie soll denn da eine vernünftige Gesetzgebung dabei rauskommen? Er dachte sich in Rage. Dann schüttelte er die Achseln. Selber Schuld. Ging er halt nicht in die aktive Politik. Würde er niemandem was von der geheimnisvollen Hurensekte des Großen Y erzählen, schließlich war er ja kein Greenhorn mehr. Im bewahren von Geheimnissen, da war er richtig gut geworden. Aber wo, verdammt noch mal, war die verfickte Schere abgeblieben? Sie steckte in einer hohen, dunkel glänzenden Wand, direkt zwischen einem König und seinem Sorgenkind. Und dabei konnten beide nichts dafür.

Schluchz, schluchz, schlecht sind immer nur die Menschen! Er weinte sehr. Bittere Tränen, abermals voll leckerer, natürlicher Antibiotika, gebt es ihnen nur tüchtig, meine armen, lieben Zähren, schluchz, schluchz, so viel Wahrheit liegt doch in euch! Er konnte kaum an sich halten. So viel Erkenntnis! Und auch so viel – Humor! Nun schlug die Manie um: Er bleckte die Zähne, vor lauter Lachen, diesmal. Die Nachbarn waren das schon gewohnt. Die störte das nicht, vielmehr machten sie dasselbe wie er. Wird der Kreis sich schließen?  Der Zweifel nagte. Das zwang zu ausgewogenem Verhalten. Und gutem Witz. Von wegen. Schuppen bröselten. Klänge lösten die Luft zu Informationen auf. Hmmm. Also doch noch? Oder was? Er würde es wohl niemals endgültig erfahren, hatte aber die Kurve vor Ort noch souverän gekratzt. Der Abschluss war ja immer schon das Allerschwierigste gewesen, für ihn. Hauptsache, die Musik ging immer so weiter. Nichts da, mit doofer Daten-CD. Das verbat er sich. Dieser morsche Friedhof! Dort möchte er nicht mal begraben sein! Interessant auch, wie ihm weiter nichts aufgefallen war, für die kommende Woche, Dinge eingeschlossen, mit denen er innerlich schon fast abgeschlossen hatte. Aber das war in Wirklichkeit nur Lampenfieber. Das war er der Sache schließlich schuldig. WOW: Was für eine reife Prozession! Sehr professionell! Die Geologen kommender Generationen werden staunen! Die letzten Balken Realität zusammengezimmert, um ihr einen Schein von Wirklichkeit zu geben, aber auf die finale Erkenntnis würde die totale Auflösung folgen, unmittelbar und unwiederbringlich. Hmmm. Was für ein Ding! Das konnte er doch niemandem zumuten, oder? Nein, noch nicht. 
Das Licht blendete ihn sachte. Es würde schon alles in Ordnung kommen, er musste nur Geduld beweisen. Ja, auch für mich gibt es hier jetzt wirre Freunde, singet dem Herrn ein Lob.
Und er freute sich wieder.

Das Licht schimmerte. Es war warm, und golden, es kam aus dem Nichts und Schauer davon liefen ihm immer wieder durchs Rückenmark, wo sie zu purem Wohlgefühl implodierten. Andere Menschen, mein Lieber, sind halt nichts als echt üble Arschlöcher, aber die richtig traurigen, die wissen das, freilich auch sie können ja wie immer nichts dafür. Darin sind sich alle einig. Aber der Gewinn, den sie dabei machen, ist immer nur einmalig und sehr kurzfristig. Am Felsen wahrer Größe jedoch, scheitern sie kläglich. Immer neue Horizonte eröffneten sich ihm dabei. Sehr, sehr interessant, hmhm, da, dieses freie Assoziieren, das war schon was, das rückte die Dinge wieder grade, die Stücke ins Puzzle, mein Gott, was hatte er doch noch zu lernen, hmhm, hmmm, hamm, aaam, mhm, nur wer nichts macht, macht keine Erfahrungen. Schön, dass es sich da bei vielen Gelegenheiten immer wieder bewahrheitete, wie relativ Zeit doch ist. Im Vierviertel- oder Achtachtel- Takt. Die Melodie des Universums. Das waren dann schon die Gene, die sprachen. Wiedergeburt inklusive. Schön, dass es diesen milden Glanz gab, dem banalsten Ding die Schönheit offenbarend, die Weichheit der Materie, diese wabernde Photonen-Gewebe, allumhüllend, alles entschleiernd, und das alles bloß aus alter Gewohnheit, sozusagen. Alles kompakt hineingepackt ins Gehirn. Die ganze Energie der Zeit gespeichert. In lebendem Zellgewebe. Der Kuss der Erkenntnis.
Dann floss alles wieder gleichmäßig dahin. Wie die Erwartung es empfahl. Damit aller seine Ordnung hatte. Da konnte nicht ein jeder kommen! Und da dran drehen! Dieses olle Ellessde! Verschluck dich mal nicht, Bruder Waty! Ungern lungern die Ungarn im Germ-Teich. Vermouth statt Wehrmacht. Schöne Bilder aus der Kindheit von Bruder Waty. Sollten sie die doch mit der Hexe verbrennen! Er würde sie ohnehin nie vergessen! Er machte nun lächerlich kleine, schiebende Bewegungen mit seinen vorderen Extremitäten. Sie waren fast mehr gefühlt aus ausgeführt, fast unsichtbar waren sie, fast waren sie nur unwillkürliche Zuckungen, da hieß es aber aus dem Vollen schöpfen, für die Wimpertierchen in seinem Augenwasser. Er musste wieder schluchzen, hielt aber nach einer vernünftigen Zeit damit wieder inne. Rückschläge musst du eben verkraften können, sagte er sich. Kannst ja versuchen, was draus zu lernen, du Oberschlaumeier.
Abwarten und Tee trinken war immer eine gute Devise gewesen.
Die Zeit verging, Tick-Tack. Und er war wieder einmal davon überrascht, wie gut sie funktionierte.
Da fing es wieder an, das Jucken.

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