Der Gemeine Katzenpanda

Mittwoch

Nummer 166

Abt. Katastrophen, von denen keiner mehr spricht.
Pakistan
Haiti
Golf von Mexiko.

So schnell vergisst die Welt...

Nummer 165

Auch die Gestaltungsmächtigkeit der Wiener SPÖ zeigt Risse:
Ihr aktueller Öffentlichkeitsauftritt strotzt wie jener der konservativen Konkurrenz nur so vor Plattheit und Leere:
"Vieles wird neu. Wien bleibt Wien".
Als Sujet muß das Riesenrad herhalten.
Es stinkt nach Dummheit und Drohung: Überall geht was weiter, Leute, nur bei uns halt gar nix. Super, gelt?
Das intendierte Publikum ist mit ziemlicher Sicherheit Fan des ORF-Seniorenclubs und auf dem Weg zur nächsten Filiale der Kur-Konditorei Oberlaa. 
Auch in diesem Fall sieht Metropolen-Politik anders aus.

Nummer 164

Widerlich: Die Prozess-Strategie von Angeklagten, demonstrativ "krank" zu werden. 
Ob nun der serbische Proleten-Speedjunkie, der das kleine Kind totgeprügelt hat, ob der feiste Betrüger Auer-Welsbach, oder der Pleitier Elsner: Sie alle werden plötzlich "krank", sitzen im Rollstuhl und wollen Mitleid.
Leute, Menschen, Täter (scheiß auf diese beschissene "Unschuldsvermutung"), die bei ihren Verbrechen sich einen Dreck um Fairness Rechtsstaatlichkeit und das Gesetz geschert haben, verlangen für sich mit einer dreisten Selbstverständlichkeit Milde und Wohlwollen, die einem anständigen Menschen die Schamesröte ins Gesicht triebe.
Die Opfer hingegen werden ein weiteres Mal verhöhnt.

Nummer 163

Erbärmlich: Der Diktator von Tunesien und seine Frau, die Ex-Friseuse, sind ein weiteres Beispiel dafür, was für Proletengesindel in den Dritte-Welt-Ländern üblicherweise so an der Macht ist:
Leute aus kleinsten Verhältnissen, vereint in  Skrupellosigkeit, Machtinstinkt, Gier und Brutalität.
In den meisten Fällen reicht es zwar zum Protzen und Bentley-Fahren, aber die Physiognomie des Lumpen tragen diese miesen Figuren ihr ganzes Leben lang, siehe auch Mugabe und Ghaddafi.