Der Gemeine Katzenpanda

Mittwoch

Nummer 348

Langsam aber sicher schrappt sich der Kalender dem kurzen Ende zu, liegen Hochnebel und Koksmief hartnäckig über dem Augarten und seiner näheren Umgebung. In den Medien läuft bereits der Countdown für die Unwörter und Rückblicke bzw. die Totenschauen des Jahres, dennoch wird hier, im Bunker, noch damit zugewartet, zu frisch sind die Erinnerungen an den Tsunami Ende Dezember 2006. Da setzte es eine ziemliche Blamage, für die ganze Spökenkieker-Zunft. Fein, daß ich damals nicht unter Thai-Palmen an einem Bier lutschte, kann ich nur sagen. Von der Vernunft gerettet, quasi. Denn alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, die Wurst hat zwei, die Wurst hat zwei. Ohne Schreibfehler! Echt! Das Bier schmeckt immer. Politik ist immer Scheiße. Jeder kann Udo Jürgens-Fan werden. Immer wieder.
An den Stellschrauben der Grossen Schulden-Sause hat nach wie vor niemand richtig gedreht, im Gegenteil, es wird immer turbulenter, die Chefs nervöser, die Pannen häufen sich, die Hyänen lachen sich schief. Wenn dann auch noch zweitklassige Komiker sich tölpelhaft in der Politik versuchen, und dennoch rasenden Applaus ernten, wird die Sache erst richtig interessant. Wenn bloß keiner der "Künstler" auf die Idee kommt, Politiker zu werden. Ansonsten bleibt nur noch die Flucht, möglichst in die Realität. Prost!

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