Was mir immer wieder an Dokumentarfilmen auffällt: Wissenschaftler fassen unschätzbare Relikte egal ob nun 2000 Jahre alt oder 600 Millionen, Objekte, egal ob diese nun Fossilien sind oder rezenteres organisches Material; egal ob T-Rex oder Trilobiten, Helme, Schuhfragmente, Totenschädel, Mumien und Galeerentrümmer - einfach ohne Handschuhe an.
Einfach so.
Und es fällt niemandem auf.
Einfach so.
An diesen Stellen befällt mich oft Zweifel.
Am Hirn mancher Menschen.
Oder an der Echtheit der Objekte.
Ein weiteres Ärgernis:
Reenactment- und andre "Spielszenen" in Dokumentarfilmen.
Gerade in Stücken über die Antike sind sie meist erbärmlich. Liegt es an den "Schauspielern"? Eher an den Regisseuren, die sowas zulassen. Da sieht der Persische Großkönig Darius aus wie ein durchgeknallter Kesselflicker in Bagdad, oder das Forum Romanum, bevölkert von "Senatoren" in Gestalt tunesischer B-Komparsen. Wie in den billigen TV-Schmonzetten der 2000er-Jahre, meist mit italo-französischen oder spanischen "Stars". Liegt wohl auch an der Globalisierung. Bis auf die Handschuhe.
Einfach so.
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