Der Gemeine Katzenpanda

Sonntag

Nummer 264

Ich schätze mal, der Afghanistan-Krieg wird so ausgehen, daß die Amis sich samt Konsorten verpissen werden, jetzt, da Obama den Osama erledigt hat. Was mit den Menschen vor Ort passieren wird, ist dann egal. Die Taliban werden wieder ihr lustiges Steinzeitislamregime einführen und diesmal wird gegen die einsetzende Menschenschlächterei NIEMAND einschreiten.
So much for pathos...

Donnerstag

Nummer 263

Der adlige Bestechungs-Spezialist Mensdorff-Pouilly erhält für eine Woche U-Haft in England 430.000(!)€ Haftentschädigung- und das, obwohl seine Firma 300 Millionen Euro Strafe wegen Korruption zahlen musste, was einem Eingestädnis gleichkam.
Es ist unfassbar- Korruption ist also kein Strafrechtsbestand mehr, sondern eine nette Möglichkeit für ertappte Lobbyisten, sich ein Körberlgeld dazuzuverdienen.
Es sind genau solche krassen Fälle, die dazu führen werden, daß die Gesellschaft zerbrechen wird. Der kleine Steuerzahler wird ausgepresst, die Asozialen als Wahlvieh von den Parteien gemästet, die Großverbrecher von einer korrupten Justiz gehätschelt...wie lange noch???

Mittwoch

Nummer 262

Linksradikale Terroristen legen durch Brandanschlag Berliner Öffis lahm.
Reaktion der Linken: Alles halb so wild, das wird ja wohl noch erlaubt sein, das ist Aktivismus...

Der deutsche Sonderweg dauert also an...ich frage mich, ob in Bälde wieder deutsche Panzer rollen werden...und zwar nach Österreich, Dänemark, Holland, in die Schweiz, nach Polen, Ungarn, Finnland, Italien, Frankreich, also überall hin, wo "Rechtspopulisten" und sonstige "Faschisten" schon wieder ihr schmutziges Haupt erheben...Krieg aus politischer Korrektheit, das wäre ja mal was Neues.
Ironie off...

Quo vadis, Germania?
Was ist nur aus dem Land der Dichter und Denker geworden? WIE KONNTE DAS PASSIEREN???

Montag

Nummer 260

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Kp6ip4KEA9I


Multi-Kulti außer Rand und Band.
Wer solche Zustände als wünschenswert propagiert, ist für mich ein linker Faschist.
Die Grünen werde ich mein Leben lang nicht mehr wählen.
Aus und vorbei.
Die Sozialisten lügen genauso schlimm, aus Machtgeilheit.
Ebenso unwählbar.
Wer mich einen Nazi nennt, weil ich das anprangere, ist ebenso ein linker Faschist.
Die Multi-Kulti-Apologeten sind schlichtweg Verbrecher.
Ideologie gehört im Klo runter gespült.

Sonntag

Nummer 259


Knirscht der Bauer mit de Zähnt, hod eam'd Raika es Haisl pfändt!

Hat ein Bauer sehr viel Kinder, ist der Postler ganz ein gschwinder.

Da Jaga zum Bauern: Schau, da drüben auf deim Acker da schnackselt ana dei Oide. Der Bauer schaut und meint: Na, des is ja gar net mei Acker.

Kommt der Regen schräg von vorn, kriegt die Kuh ein nasses Horn!

Stirbt der Bauer in Oktober braucht er im Winta kan Pulova!

Nummer 258

Ich halte "Flucht ohne Ende" (1927) von Joseph Roth für den wichtigsten deutschsprachigen Roman der Zwischenkriegszeit.

Nummer 257

"Die Feuchtigkeit der österreichischen Gastzimmer fürchtete auch Glenn immer, er hatte Angst, sich in diesen österreichischen Gastzimmern, die immer schlecht oder überhaupt nie gelüftet werden, den Tod zu holen. Tatsächlich holen sich viele in unseren Gasthäusern den Tod, die Gastwirte machen die Fenster nicht auf, nicht einmal im Sommer, so kann sich die Feuchtigkeit für immer in den Mauern festsetzen. Und überall diese sich breitmachende neue Geschmacklosigkeit, dachte ich, die totale Proletarisierung selbst unserer schönsten Gasthäuser, dachte ich, schreitet fort. Kein Wort ist mir ekelhafter geworden, als das Wort Sozialismus, wenn ich denke, was aus diesem Begriff gemacht worden ist. Überall ist dieser hundsgemeine Sozialismus unserer hundsgemeinen Sozialisten, die den Sozialismus gegen das Volk ausnützen, es mit der Zeit so gemein gemacht haben, wie sie selbst sind. Überall, wohin wir auch schauen heute, ist dieser tödliche Gemeinsozialismus zu sehen, zu fühlen, alles hat er durchdrungen. Die Zimmer in diesem Gasthaus kenne ich, dachte ich, sie sin todbringend."

Bernhard, Thomas: Der Untergeher. Frankfurt: Suhrkamp 1988 (=st1497)  

Nummer 256

Die Schwalben sind da!
Mit ihnen der Sommer!
Alleluja!!!

Mittwoch

Nummer 254

Der vorläufig letzte Eintrag zum Thema "geile alte reiche Männer, die ihre schrumpligen kleinen Würste nicht mehr unter Kontrolle haben": 
Ich würde ich nicht wundern, falls Strauss-Kahn sich im Knast aufhängt.
Vom Morgenmantel aus Seide zum Schleifpapier am Klo- solch einen Absturz verträgt ein Bonze kaum...


Montag

Nummer 253

Also gut.
Wer hätte primär etwas vom Absägen des DSK?
Wer nicht?



Marine LePen
Der Dollar

Der Einheimischen-Rollback
Israel/Europa/Freiheit

DSK selbst
Dem Euro (angeblich)
Den Sozialisten in F
Der Islamisierung Europas

Nummer 252

Ich frage mich, was Herrn Strauss-Kahn zu seiner Handlung animiert hat.
Egal.
Marine LePen wird Präsidentin, das zählt.
Der Rollback gegen PC und Islamisierung beginnt in Frankreich, wo sonst?

Allons enfants de la patrie, le jour de gloire est arrivé! 

Nummer 251

Lesenswerter Kommentar von Henryk Broder in der online-Ausgabe der Welt zu den deutschen Reaktionen auf die Exekution bin Ladens:

"Ihr feigen Deutschen seid passiv-aggressiv!

Der Massenmörder Osama Bin Laden ist zur Strecke gebracht – und wir sind Weltmeister im Moralisieren. Anti-Amerikanismus inklusive.

Tucholsky hat einmal gesagt: „Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen.“ Churchill hat's noch gemeiner formuliert: „Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füßen.“ Schaut man sich um, was derzeit in Deutschland geredet, geschrieben und gesendet wird, muss man zugeben: Sowohl der deutsche Satiriker wie der britische Politiker haben schamlos untertrieben.

Die Hysterie der vergangenen Tage hat nebenbei auch ein tot geglaubtes Gespenst wiederbelebt, den guten alten Antiamerikanismus

Viele Deutsche leiden nicht nur unter wetterbedingten Stimmungsschwankungen; sie sind manisch depressiv, und das in einem Ausmaß, das auf eine Unheilbarkeit des Leidens hindeutet.

Oder um den Churchill-Satz zu variieren: Die Deutschen sind entweder für den totalen Krieg oder den totalen Frieden; die „Exportweltmeister“, die „Weltmeister der Herzen“ sind auch Branchenführer im Moralisieren. Aber die Moral, die sie produzieren, ist das reine Gewissen resozialisierter Gewalttäter, die ihre Strafe verbüßt, „die Lehren aus der Geschichte gelernt“ haben und nun einer „Friedfertigkeit“ verfallen sind, die sie in Form unterlassener Hilfeleistung pflegen.

Dabei tun sie so, als wären sie überzeugte Pazifisten, sie gehen mit einem Zitat von Carl von Ossietzky schlafen und wachen mit einem Gedanken von Mahatma Gandhi auf. Aber sie sind keine Pazifisten, sondern nur faul, feige und passiv-aggressiv. Vom ständigen Gefühl der eigenen Unterlegenheit geplagt, gönnen sie anderen keine Demonstration der Überlegenheit.

Die Deutschen nehmen es übel, wenn ein Führer sie enttäuscht

Gewiss, es ist unfein, ganze Kollektive unter einen „Generalverdacht“ zu stellen, aber hierbei handelt es sich nicht um einen „Verdacht“, sondern um handfeste Empirie. Eine unendliche Geschichte, die mit der Niederlage/Kapitulation 1945 begann und seitdem fortgeschrieben wird.

Die Hysterie der vergangenen Tage hat nebenbei auch ein tot geglaubtes Gespenst wiederbelebt, den guten alten Antiamerikanismus. Eben erst war Barack Obama das Gesicht des neuen Amerika, eine Stimme der Vernunft, ein Mann des Ausgleichs. Heute ist er „nicht besser als Bush“ – ja, wenn die Deutschen etwas nicht abkönnen, dann dies: von einem Führer, dem sie vertraut haben, enttäuscht zu werden. Sie nehmen übel, und zwar nachhaltig.

So bricht in Deutschland eine Debatte über das Völkerrecht aus, wenn die Amis einen Massenmörder zur Strecke bringen, ohne ihn vorher darüber aufzuklären, dass alles, was er sagt, gegen ihn verwendet werden kann. Wenn aber ein Kinderschänder, der seine Strafe verbüßt hat, nicht in Sicherungsverwahrung genommen, sondern entlassen wird, bildet sich sofort eine Bürgerinitiative, die von der Polizei mit viel Mühe davon abgehalten werden muss, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen.

Denn dabei handelt es sich nicht um einen Fall von Menschen- oder Völkerrecht, sondern um den Erhalt des dörflichen Idylls im Hunsrück oder in der Eifel, jedenfalls um ein Stück Lebensqualität, etwas, wovon die Amis, wie man schon an ihren Essgewohnheiten erkennt, sowieso keine Ahnung haben. Denen geht es nur um Geld, Macht und Profit.

Die Megawelle des Mitgefühls

Und während die meisten Deutschen vom Schicksal der über 1000 Opfer des DDR-Grenzregimes, die bei dem Versuch, über eine Mauer oder einen Zaun zu klettern, tot umgefallen sind, nichts mehr wissen wollen, löst das vorzeitige Ableben eines Terroristen eine Megawelle des Mitgefühls aus. Jene haben sich quasi in den Tod gestürzt, dieser ist im Schlaf überrascht worden. Erschwerend kommt hinzu: Er war unbewaffnet, hatte sozusagen bereits abgerüstet.

Ein WDR-Moderator empört sich: „Volksfeststimmung in Washington, jubelnde Menschen auf den Straßen, Euphorie in den Nachrichtenstudios: Nein, heute ist kein Heilmittel gegen Aids gefunden worden, keines gegen Krebs und kein Rezept für den Weltfrieden. Die Euphorie galt dem Tod eines 54-jährigen Familienvaters“ – der wahrscheinlich jeden Tag mit seinen Kindern „Die Reise nach Jerusalem“ gespielt, Hortensien gezüchtet, Sartre gelesen und seinen Frauen beim Abwasch geholfen hat.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag, dem zu dem Blutbad in Syrien bis jetzt nichts Relevantes eingefallen ist, verbreitet „zum Tod des angeblichen Al-Qaida-Führers Osama Bin Laden“ eine Pressemitteilung, in der es unter anderem heißt: „Wenn die Tötung eines Menschen, wie groß auch seine Verbrechen sein mögen, von westlichen Politiker/innen mit ,Erleichterung' aufgenommen und gefeiert wird, begeben sie sich auf das Niveau derjenigen Terroristen, denen ein Menschenleben nichts wert ist.“

Hätte man Bin Laden auch vor Gericht stellen können?

Jörg Schönenborn stellt in den „Tagesthemen“ eine Frage und liefert sogleich eine Antwort: „Was ist das für ein Land, das eine Hinrichtung derart bejubelt? Zivilisierte Nationen haben einst das Völkerrecht geschaffen. Sie verständigten sich darauf, dass Verbrecher vor Gericht gestellt und nicht einfach getötet werden.“

Schönenborn, der sonst Umfragen erklärt, vergisst zu erwähnen, dass es in allen Ländern der Bundesrepublik Gesetze über den „finalen Rettungsschuss“ gibt, der die Ermittlungsarbeit verkürzt und die Strafzumessung erleichtert.

Heribert Prantl leitartikelt in der „Süddeutschen Zeitung“: „Bin Laden hat den Tod von Tausenden Menschen zu verantworten und er hat sich dessen gerühmt. Er ist, er war ein Erzverbrecher. Ist eine Exekution durch ein amerikanisches Militärkommando – so es eine solche war – deshalb eine gerechte Strafe?“ Nein, gewiss nicht. Eine gerechte Strafe wäre es, Osama Bin Laden dazu zu verdonnern, die Leitartikel von Heribert Prantl zu lesen.

Volker Beck mahnt bei „aller Erleichterung“, die „Regeln des humanitären Völkerrechts“ an, die nicht vergessen werden dürfen. „Gezielte Tötungen im Rahmen eines Krieges sind völkerrechtlich zwar legal. Aber nur, wenn die Getöteten Beteiligte an bewaffneten Auseinandersetzungen waren und es kein milderes Mittel gab.“

„Wenn Osama Bin Laden durch einen Kopfschuss getötet werden konnte, dann muss die Frage erlaubt sein, ob man ihn nicht auch hätte festnehmen und vor ein rechtsstaatliches Gericht hätte stellen können.“ Wobei ihm die Grünen wahrscheinlich Hans-Christian Ströbele als Pflichtverteidiger zur Seite gestellt hätten.

"Eine glatte Verletzung der pakistanischen Souveränität"
Volker Herles, soeben von einer Reise aus Saudi-Arabien, der Heimat der Familie Bin Ladens, zurück und deswegen besonders sachkundig, erklärt im ZDF, mit Osama sei „eine Ikone des Terrors“, eine „Symbolfigur“ getötet worden. Sein Tod habe „atavistische Gefühlsstürme freigesetzt“.

„Wir sind peinlich berührt von einigen Jubelszenen in den USA, zeigen sie doch einen geradezu fundamentalistischen Glauben an das Böse.“ Während das ZDF die Pflege des Glaubens an das Gute betreibt, etwa auf dem hauseigenen „Traumschiff“.

Exbundeskanzler Schmidt, der 1977 ein GSG-9-Kommando nach Mogadischu geschickt hat, um 86 Geiseln an Bord der entführten „Landshut“ zu befreien, sagt bei „Beckmann“, die Aktion der Amerikaner in Pakistan sei „ein Verstoß gegen das Völkerrecht“ gewesen; Peter Scholl-Latour beklagt „eine glatte Verletzung der pakistanischen Souveränität“, die offenbar zu den Werten gehört, die unter Einsatz aller Mittel verteidigt werden müssen – zugleich mit dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb.

Martin Wenning-Morgenthaler, Sprecher der Neuen Richtervereinigung, die als fortschrittliche Alternative zum konservativen Deutschen Richterbund gegründet wurde, stellt im Namen seiner Organisation fest: „Der gewaltsame Tod eines Menschen ist immer ein Unglück. Statt den Tod eines Menschen ohne jegliche Skrupel zu begrüßen und damit die Barbarei auch bei uns einkehren zu lassen, sollten sich unsere Politiker daran erinnern, dass sich eine Zivilisation gerade dadurch auszeichnet, wie sie mit ihren Gegnern umgeht. Hier zeigt sich einmal mehr, dass der respektvolle Umgang mit dem Rechtsstaat in Zeiten des Anti-Terror-Krieges noch nicht einmal mehr ein Lippenbekenntnis ist.“

Die Schmach von 45

Es ist eine wunderbare Gelegenheit, den Amis das Wesen von „Barbarei“ und „Zivilisation“ zu erklären, den Unterschied von Rechtsstaat und Wildem Westen. Es den Cowboys und den Kulturbanausen da drüben heimzuzahlen für die Schmach von 45, die Entnazifizierung, die Umerziehung, für Hollywood, Mickey Mouse und Fast Food am Drive-in-Counter. Die sollen sich nicht so anstellen, die Amis, was sind schon 3000 Tote gegen die Verbrechen des Imperialismus? Oder auch nur die Verkehrstoten eines Jahres auf den Highways?

Allesversteher, die Selbstmordattentätern zugutehalten, dass sie gar nicht anders können, als sich in Zügen und Cafés in die Luft zu sprengen, ziehen plötzlich das Fünfte Gebot aus dem Kulturbeutel: „Du sollst nicht töten!“ Eine gute Idee, die leider im „asymmetrischen Krieg“ ein wenig gelitten hat.

Andererseits wäre es schon spannend zu sehen, was die Experten für Moral und Völkerrecht gesagt hätten, wäre Bin Laden lebend gefasst worden. Hätten sie vorgeschlagen, den Prozess gegen ihn vor einem deutschen Gericht zu führen, so wie sie mutig zwei garantiert unschuldige Guantánamo-Häftlinge aufgenommen haben?

Hätten sie das Risiko von Geiselnahmen und Anschlägen in Kauf genommen, um die Unerpressbarkeit des Rechtsstaats zu beweisen? Oder hätten sie „Siegerjustiz!“ geschrien, so wie sie es im vergangenen Jahrhundert gleich zweimal getan haben?

Bis jetzt jedenfalls hat sich noch kein „Mescalero“ zu Wort gemeldet, um seiner „klammheimlichen Freude“ über das Ableben von Osama Bin Laden Ausdruck zu verleihen. Stattdessen Bekundungen einer ganz und gar nicht klammheimlichen Trauer über den „Tod eines Menschen“ und tiefe Betroffenheit über den fehlenden Respekt im „Umgang mit dem Rechtsstaat“.

Allen voran die „Süddeutsche“, die allen Ernstes fragt, ob Osama „im Angesicht des Todes noch Zeit hatte, die Worte ,La ilaha illa allah' (Es gibt keinen Gott außer Gott) zu sprechen?“. Denn nur, wenn er das getan hat, könnten seine Anhänger sicher sein, dass er ins Paradies kommt – sonst ist bei der „SZ“ alles in Butter.

Das vulkanartige "deutsche Gemüt"

Es sind Szenen aus dem Tollhaus einer Moral, deren Verweser sich von der Wirklichkeit verabschiedet haben; sie wissen nicht einmal, wie sie „gewaltbereite Jugendliche“, die aus Frust Passanten ins Koma prügeln, befrieden sollen, aber im Völkerrecht, da kennen sie sich aus.

Dass es immer die Täter sind, die an ihr Gerechtigkeitsempfinden rühren – Saddam Hussein, Gaddafi, Osama –, kommt wohl daher, dass die Täter sexy, deren Opfer aber kläglich sind. Die stürzen sich schon mal aus dem 100.Stock eines Hochhauses, nur weil sie Angst vor dem Tode haben, während edle Wilde wie Osama auch in heiklen Situationen mit Sätzen wie „Wir lieben den Tod mehr als das Leben“ Haltung beweisen.

Vielleicht ist das Ganze aber auch viel einfacher. Tradition, Folklore und Osmose. So wie es eine „russische Seele“ gibt, die alle Revolutionen überlebt hat, gibt es auch ein „deutsches Gemüt“, das wie ein Vulkan funktioniert: Es grummelt vor sich hin, lockt Touristen, Naturfreunde und Tiefenforscher an.

Und eines Tages, wenn alle meinen, der Vulkan sei längst erloschen, fängt der Berg an, Lava zu spucken. Obama hin, Osama her – der nächste Ausbruch kommt bestimmt."


Samstag

Nummer 250

Das Einzige, was man als wahrer Musikfreund hören gleich im Anschluß an Black Sabbath kann, unmittelbar nach dem Genuß von Beethoven, sind die Beatles, am etwas Besten ab dem Revolver-Album.
Deren psychedelische Marihuana-Harmonien bringen so etwas wie handwerklich perfekt verpackte Zweifel in die ganze Monolithen-Message.

Yellow matter custard, dripping from a dead dog's eye.
 Grab a locker fish-wife, pornographic priestess,
Boy, you been a naughty girl you let your knickers down.
I am the eggman, they are the eggmen.
I am the walrus, goo goo g'joob.






©Lennon/McCartney
(Unschulds-Vermutung! Wollte keine TANTIEMEN klauen oder ähnliches! Bin nur ein FAN!!!)

Nummer 249

Die schlauen Griechen, Erfinder der Demokratie, sorgen weiterhin für Ärger: Diesmal mit ihren klammheimlichen Manövern, den ungeliebten, "strengen" Auflagen-Keine-Gratis-Miliarden-Mehr-Euro flugs wieder zugunsten ihrer schlappen Schulden-Drachme aufzugeben. Infantiles Gebaren: Wenn die blöden Nazi-Schweine mir kein Geld mehr schenken, spiele ich nicht mehr mit!
So what?
Klingt vor allem danach, es den doofen Deutschen heimzuzahlen: Für den Zweiten Weltkrieg, für deren gerade Arbeitsmoral, für deren dicke Kredite, für alles, was im chronisch korrupten Griechenland seit 1948 mehr als nur in die Hose ging.
Griechenland: die Türken von Europa.
Wir werden sie NICHT vermissen.
Kali nichta, Malakas! 
Eurer Eudaimon. 

NUmmer 248

Heute die erste Schwalbe des Sommers 2011 gehört!

Nummer 247

War ja klar.
Anti-amerikanische/anti-zionistische = "Bedenkenträger" (Grüne, NGOs, Links-Faschisten) stürzen sich auf die Exekution von bin Laden, wie Fliegen auf einen frischen Batzen Scheiße.
Grade in Deutschland.
Selbsthass als Politik.
Pol-Pot mit Windrad.
Im Namen der "Gerechtigkeit":
Einfach zu viele Verbotsirrtümer.

Die BRD erinnert in ihrer aktuellen geistigen Verfassung fatal an Frankreich 1940: Innerlich zerrissen; fehlende Selbstbehauptung; verpönte nationale Interessen, die von den Kommunisten (heute: vor allem Grüne) auch noch in fremden Auftrage (damals: Komintern, heute Politische Korrektheit/"Antifa") heimtückisch hintertrieben werden.
Man muss die Offiziellen und die Medien der Polit-BRD als 5. Kolonne der Islamisierung sehen. Die Meinung der "bio-Deutschen" dazu zählt für MULTIKULTI-NAZIS NICHT!
Und deswegen werden die Drecks-Linken in den Untergang marschieren.
Keine Unterstützung im Volk, verstehste?
Wenn der Parasit droht, den Wirtskörper zu zerstören; aus Symbiose Befall wird, wehrt sich das Leben selbst.
Und das ist stärker, als jede -linke/rechte- Ideologie.
Da es galt, Ideologie als parasitär zu entlarven, ist dies gelungen, sie hiermit als politischer Gegner diskreditiert.
Somit erledigt.
Alles kein Problem, jeder kann sich mal irren.
Jetzt gilt es, das Gemeinsame zu verteidigen.

Roll up, roll up for the mystery tour.
Roll up, roll up for the mystery tour.


Tours/Poitiers-Waterloo-Balaklava-The Somme-Dünkirchen-Stalingrad-Iwo Jima-D-Day

Wenn's um die Wurst geht, weiß der Weiße Mann zu kämpfen.

Nummer 246

Meiner Meinung nach kann man unmittelbar nach dem Genuß von Beethoven lediglich Black Sabbath hören.
Die sind die einzigen, die diesen geilen basso continuo genauso gut drauf haben wie weiland Ludwig van.


We Sold Our Soul for Rock 'n' Roll!!!

Nummer 245

So, erstmal tief durchatmen, ja, vielleicht sogar verschnaufen.
Warum? 
Osama bin Laden ist TOT.
Was wird das aber schon ändern?
Nix.
Ausgerechnet der Pseudopräsident Obama konnte mit dieser Nachricht prunken. Ziemlich genau einen Monat nach seiner Ankündigung, nochmal zur Wahl anzutreten, kann er mit der Tötung seines ärgsten Kontrahenten punkten. Lustig auch, nicht der Cowboy Dubja Bush hat den Terror-Paten zur Strecke gebracht, sondern der Friendens-Nobel-Preis-Träger Barack Hussein Obama. Die WASP lehnen sich zurück und schauen amüsiert zu, wie sich die aufsässigen Minderheiten gegenseitig erledigen. Grand Ole Party! 
Mal abgesehen davon, ob sie den Osama aus irgend einem CIA-Tiefkühlschrank heraus geholt haben, oder nicht -Sie wissen schon, wie im Falle der ältlichen Air France-Leichen vom Meeresgrund, zersetzen sich Fleischbrocken nach dem Auftauen ja recht schnell, wie mir jede Hausfrau bestätigen kann- die Zeit scheint über Osama bereits hinweg geschritten zu sein. Assange-Hype (auch weg vom Fenster, was?), Fukushima, die "Demokratie-Revolutionen" in Nordafrika, und nicht zuletzt der liebe Onkel Muammar Gaddafi haben dem armen Osama ja wirklich die Schau gestohlen. Na ja, wer sich in einem pakistanischen Provinz-Kaff hinter fünf Meter hohen Mauern versteckt, kann dort ja vielleicht sein Geld zählen oder das Sodbrennen auskurieren, aber kaum Schlagzeilen machen. 
Was von ihm bleiben wird, ist die Erinnerung an die Opfer von 9/11 und an seinen mahnend erhobenen moslemischen Zeigefinger.
RIP

Donnerstag

Nummer 244

Osama ist nicht mehr im Laden.
Obama bleibt vielleicht.
Wo samma denn?