Der Gemeine Katzenpanda

Donnerstag

Nummer 119

Bin ja mal gespannt, ob Leute, die bei Wikileaks spenden auch von Big Brother erfasst werden. Dann wird eben ein Visumantrag abgeschmettert, oder man kriegt von Türstehertypen eine kleine Abreibung verpasst.
Ich finde Assange unsympathisch, aber in Zeiten, da die Demokratie durch korrupte Politiker und deren unverschämter Klientelpolitik an den Rand des Abgrunds geführt wird, sind die Wikileaks eine wichtiges moralisches Korrektiv.
Die Bonzen werden zwar weiterhin machen, was sie wollen, aber Gas-Gerd, Nabucco-Joschka und Pudel-Blair etc. pp. haben ihren Anspruch auf unseren Applaus verloren.
DONT'T PISS DOWN MY BACK AND TELL ME IT'S RAINING

Nummer 118

Unsere Dünnpfiff-Regierung hat ihr Cannae erlebt: Ihr neues Horrorbudget ist das Eingeständnis, jenseits lupenreiner Klientelpolitik (Bauern, Bonzen, Bahn) komplett zu versagen. Da werden Hunderte Millionen Euro bei undurchsichtigen Geschäften verpulvert (Autobahnbau, Skylink, Hypobank), da wird bei genau denselben Rohrkrepierern nochmals Hunderte Millionen nachgeschossen, da werden abermals Hunderte Millionen an Bundeseinnahmen (Tabaksteuer, Flugticketabgaben etc.) den Landesfürsten ins Maul geschoben, um sich an dieser Front Ruhe zu erkaufen, um am Ende genau diese Summen wieder einzusparen- bei Bildung, Forschung, Familien, also der Zukunft.
Zur Erinnerung: Dieses Horrorbudget wurde erst nach den Landtagswahlen in Wien und der Steiermark veröffentlicht- aus berechtigter Angst, mehr als nur einen Nasenstüber abzuräumen.
Eine Regierung, die aus Ignoranten, Proleten und Sozialversagern besteht, leistet ihren Offenbarungseid. 
Dick und Doof haben fertig.
Es ist unfassbar: Verfassungsbruch, Wortbruch, keinerlei Visionen außer nacktem Machterhalt, Lügen, Mauscheleien, Sesselkleberpolitik. 
Aber das ist diesen Herrschaften völlig egal. 
Hauptsache, das eigene Salär stimmt.
Und das Schlimmste: Bei den nächsten Wahlen wird die Strache-FPÖ eine Million Stimmen mehr abräumen.