Neuester Werbeauftritt auf der ORF-Homepage ("Facebook und Co"): Die sympathische Hooligan-Kopfstoß-Annonce eines Online-Wettbüros anläßlich der Fußball-WM in Südafrika. Auf derselben Web-Site ein Link zur Klage des ÖKB über eklatante Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz in Wettbüros. Mit detaillierten Erkenntnissen über Sucht-Verhalten und deren Erzeugung bei Minderjährigen speziell mit Fußball-Wetten als Einstiegsdroge für Jugendliche. Doch der Österreicher erweist sich statistisch EU-weit als renitent reformabschätzig. Eine weitere elektronische Schlagzeile erwies sich als weiteres Dokument des Schreckens: Die österreichische Jugend insgesamt raucht sehr gerne Zigaretten, trinkt gerne Alkohol und isst gerne fettes Fleisch. Die Kids sitzen also angesoffen mit einer Zigarette in der Pappen im Automatenkasino. Eine Leberkässemmel in der Linken, werfen sie mit der Rechten werfen 2€-Münzen in die bunt klimpernden Geldfreß-Maschinen.
Ein strengeres Glücksspielgesetz hat das Parlament abgeschmettert, da wir ja ohnehin mehr Geld fürs Zocken ausgeben als für die Bildung.
Wir fallen aus der Mitte, regiert von unfähigen Marionetten an den Kandaren der Banken und eines Alten vom Berg. Zustimmung statt Protest. Wie soll sich hier je etwas ändern?
Wir fallen aus der Mitte, regiert von unfähigen Marionetten an den Kandaren der Banken und eines Alten vom Berg. Zustimmung statt Protest. Wie soll sich hier je etwas ändern?
Österreich geht's schlecht, bitte noch ein Lachs-Brötchen!