Der Gemeine Katzenpanda

Samstag

Nummer 83

Das Multi-Kulti-Experiment ist gescheitert. Das ist eine Tatsache. Aber nicht, weil wir böse Europäer allesamt fremdenfeindliche Nazis wären, sondern weil uns zwei Generationen feiger und eigennütziger Politiker belogen haben: Einwanderung bildungsferner und kulturfremder Massen in unsre sozialen Sicherungssysteme sei für uns unabdingbar und ein unschätzbarer Vorteil für Europa. Wer das Gegenteil behauptete wurde zum Nazi gestempelt. Mittlerweile gibt es fast nur noch gestempelte Nazis, ja ein wahrer Nazi-Tsunami brandet durch Europa, nur noch in den Parlamenten und Redaktionen des juste milieu stemmt sich ein tapferes Häuflein dagegen.  Ein neuer Holocaust droht! Böse böse Nazis! Liebe liebe Kültür-Bereicherer!
Wessen Lieblingsprojekt Multikulti war oder vielmehr noch ist, zeigt ein Blick ins "Migranten"-Magazin Kosmo.
Eine dort durchgeführte Wahl-Umfrage unter Balkan-Migranten führt zu folgendem Ergebnis: 50% Häupl (SPÖ), 37% Vassilakou (Grüne), 17% Strache (FPÖ), 11% Marek (ÖVP). 
87% der Menschen vom Balkan würden also eine der Kommunisten-Parteien mit andrem Mäntelchen wählen.
Nachdem grade in Wien über die Hälfte der Einwohner Ausländer sind, wird klar, warum die Linken Inländerfeindliche Politik machen.
Aber so wird das nicht mehr lange gehen.

In Zeiten leerer Kassen lässt sich der Souverän, also wir, nur noch ungern darüber belehren, daß er gefälligst dankbar für die "Migranten" zu sein habe, weil er seine zukünftige Pension eingewanderten Schlägertypen, Bettlern, Faulpelzen und Analphabeten verdanken werde. Von diesem Gesindel hatten wir schon vorher genug. Aber der Schaden, den Dutzende Millionen Kostgänger verursachen, mal ganz abgesehen von den Straftaten, die sie en masse begehen, lässt sich nicht mehr verstecken. Über all dieses ließe sich ja diskutieren, all diese Probleme ließen sich ja lösen, aber dazu müsste Europa ganz ohne Vorurteil reden können. Aber die Diskussion verbieten, die Nazikeule schwingen, Ideologie über Demokratie zu stellen, das ist das wirkliche Verbrechen. Vor dieser freien Meinungsäußerung, vor dieser Diskussion haben die Regierungen in Europa eine Heidenangst, weil ja dann rauskäme, wie frech sie uns belogen haben, wie sehr sie Unrecht hatten. Und das kann kein einzige beschissene Politikernutte zugeben. Aus Angst werden sie weiterlügen, bis die aufgestauten Energien sich anderweitig ihre Bahn brechen werden, bloß wird es dann ohne Leid und Gewalt nicht mehr funktionieren. Denn keine Regierung der Welt kann auf die Dauer unbeschadet Politik gegen die eigene Bevölkerung betreiben, nicht mal in China, Iran oder Burma geht es ohne Gewalt.   

Freitag

Nummer 82

"Nicht alles, was irritiert, ist Kunst. Aber es lohnt sich, darüber zu diskutieren."

Mit diesen Worten wirbt ein Wiener Museum an Litfaßsäulen um Besucher.
Ich finde diesen Kunstbegriff sehr bedenklich.
Ist also Kunst etwas Irritierendes? Ist irritieren schon Kunst? Kann Kunst nicht mehr, als zu irritieren?
Wer ist eigentlich irritiert? Der "Mann von der Straße"? Die so genannten Experten? Das Intellektuellengesocks?
Hat der Verfasser dieses Slogans irgend etwas von Kunst kapiert?
War derjenige, der diesen Slogan abgenickt hat, am Ende noch unbeleckter als der trübe Verfasser?
Am Ende läuft alles wieder darauf hinaus: Die Diktatur der Mittelmäßigkeit.

Nummer 81

Neuester Augarten-Trend: Highspeed-Muttis. Hierbei handelt es sich um frischgebackene Mütter, die auch während der Stillzeit nicht auf ihre gewohnte sportliche Betätigung verzichten wollen. Zu diesem Behufe schieben sie beim Laufen den Kinderwagen vor sich her. Ich frage mich, wie sich so ein Puzzi fühlt, wenn es mit heißen 12 km/h durch die Gegend rollt. Ich hoffe, den Kleinen gefällt es. Könnte aber auch sein, daß die Babies einfach gut durchgeschaukelt friedlich vor sich hin schlummern und nix mitkriegen. 

Donnerstag

Nummer 80

Die Schlacht von Stalingrad ist der Holocaust der Deutschen, die Shoa komprimiert in 72 Tage.
Und General Paulus war dort genauso fehl am Platze wie Varus im Teutoburger Wald.


Friede allen Toten.

Samstag

Nummer 79

Samstagmorgen mit dem Rad im Wiener Augarten. Gestern Nacht sind die schwersten Gewitter seit zwei Jahren über der Stadt niedergegangen. Die ganze Gartenanlage dampft und wallt. Unterschiedlichste Düfte wabern durch die Luft: Rosen, Reseda, frische Pflaumen, feuchtes, uraltes Mauerwerk. Im Bereich des Gaußplatzes verströmt eine Bäckerei ihren Frühstücksruf, beim Kinderbad erfrischt Chlor das Gemüt. 
Stolz und traurig ragen die grauen Flak-Türme in den Himmel. Krähen stolzieren in gebührlichem Abstand zu einander strengen Parkwächtern gleich über die weitläufigen Rasenflächen und picken im nassen Gras nach vorwitzigem Gewürm. Im Park blühen überall Frauenskulpturen- es handelt sich um Sportlerinnen beim Stretching. Herren sehe ich kaum welche. Die wollten sicher auch Laufen gehen, sind nach dem Frühschoppen mit ihren Miezen aber wohl wieder müde geworden. Nach einer Stunde oder 10 Runden bin ich es auch. Zeit fürs Frühstück!

Donnerstag

Nummer 78

Hier Bachmann, Bernhard, Freud, Kafka, Handke, Streeruwitz, Zweig.
Hinter den Bergen Borchert, T.Mann, H.Müller, Nietzsche.
Meine Leseliste für den Sommer 2010.
Fein säuberlich alphabetisch und nach Nationalitäten getrennt.

Diese deutsche akademische Auswahl österreichischer Autoren aus dem Kanon deutschsprachiger Literatur unterstreicht die Tatsache, daß etliche Deutsche meiner Generation ihr Österreich-Bild hauptsächlich aus Hitler-Heimat, zeitgenössischer Literatur und Fernseh-Sprechern zusammengesetzt haben. Entsprechend war auch ihre Vorstellung von Österreichern kein Wunder.

Ich fange mit dem ersten Buch an, das ich gelesen habe.
Thomas Bernhard: Der Untergeher.

Zum Autor: Alles andre als charmanter Causeur - hier kommt T.B.'s penibler Pasquillant durch. Der Ekel ist echt. Ich kann verstehen, warum viele Österreicher Thomas Bernhard als einen Nestbeschmutzer empfinden, nachvollziehen kann ich es nicht. Was er schildert, hat vermutlich jeder Österreicher selbst erlebt.Warum genieren sich die Leute dafür, Opfer zu sein? Das hilft hier nicht weiter. Seine Hilferufe sind im Schleim erstickt, der Letzte Wille mutwillig mißachtet. Aber da ist er ja mit Kafka ja in guter Konjektur-Gesellschaft. 

Zur Gattung: Der Untergeher kann mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Künstlerroman zu sein. Aber anders als bei den homophil-gekünstleten Novellen Thomas Manns, die sich ebenso mit "Krankheit" befassen, ist hier die Krankheit nicht dem Zeitgeist vorgetäuscht: Bei Thomas Bernhard haben wir ja einen "echten" Rilke-Charakter vor uns, jemand, der vor sich hin siecht. 

Zum Inhalt:
Wahnsinn, Weltekel, Virtuosentum, kaputte Freundschaften, Haß, eine tüchtige Portion Selbstmord.
Mit diesen wenigen Schlagworten lässt sich der Inhalt des Buches in etwa subsumieren. Ein Ex-Klavierspieler, der zum Klavier-Kritiker wird, erzählt anlässlich des Selbstmordes seines besten Freundes rückblickend, aus einem Leben, das ihm seit seiner ersten Begegnung mit einem echten Künstler-Genie, Glenn Gould, völlig verschalt ist. Erst hier geht der Roman in eine Meditation über Scheitern, Eitelkeit, Inzucht übergeht. Zwei bürgerliche Bubis die aus Trotz Künstler werden wollen, um die "spießigen" Eltern zu ärgern. Sie erlernen das Handwerkliche am Künstler-Sein, nennen aber keine Inspiration ihr Eigen. Der Kleinbürgerliche Künstlertraum kommt hier durch, der ebensogut zum Faschismus führen kann, wie zum Kunsthandwerkertum im besten Fall, Lehrer etwa. Die Nächstenliebe wird als mögliche Motivation wird Nächstenliebe ins Spiel gebracht, sie ist vermutlich das Einzige, das den Erzähler vom Selbstmord abhält. Selbstmord wird im Roman als unausweichlicher Lifestyle verankert. Selbstmord wird nicht besonders negativ konnotiert. Besonders der Selbstmord des seelisch schon Kranken. Der großbürgerliche Intellektuelle, ein Spät-Décadent, der vermutlich keine Zahnpasta benutzt. Aber Feuchtigkeit ist ein fest wiederkehrendes Bild, vor allem von feuchten Mauern. Aber auch Münder könnten feuchte Mauern sein, mit zugebissenen Zähnen, die kein Wort hinüberlassen. Sprachlosigkeit tritt ein, wenn das Genie erstmal begriffen hat, also alles ausgeleuchtet hat, schlagartig. Wenn er nur so schnell sprechen könnte, um das mitzuteilen, was er denken muss, sich mitteilen, den Druck ja ablassen können, er würde es ja tun! Aber es geht nicht! Die Zeit würde stillstehen müssen! Da STAUEN so viele WORTE! So aber bleibt nur das lange Leid- und nach der Stoa der Suizid. 
Wird finden uns wieder im Myzel der Jugend, wo bei virilen Jugendlichen der unerfüllte Wunsch nach dem Zusammenwohnen mit dem besten Freund, in einer sauberen Junggesellen-WG, aus Liebeskummer asketisch geworden, zu einer Idée fixe, die beim Ableben beider bester Freunde zu einer Folter wird, jener nicht unähnlich der ungesprochenen Worte der Selbstanklage...  

Zum Stil: Selbst der Virtuosität nachgehend, die er im Roman bekrittelt, die manchmal an Selbstverliebtheit grenzt und die ganz genau weiß, wo sie die Kunstgriffe unauffällig platzieren muss, damit sie umso auffälliger wirken, changiert der Autor zwischen indirekter Rede, innerem Monolog und epischem Präteritum. Zuweilen eird es sogar redundant in seiner Larmoyanz. Aber das sei jedem guten Leidens-Künstler verziehen. Das musst du erstmal fehlerfrei schaffen, oder du hast einen guten Lektor. Des Weiteren gibt es im ganzen Buch auf immerhin 240 Seiten keinen einzigen Absatz und kein einziges Mal direkte Rede.  

Durch eine starke Ich-Erzählerposition geschützt, kann der Autor autobiographische Züge fast völlig unbemerkt einfließen lassen. Die schräggestellten Textstellen markieren Zitate, bei Hauptsätzen ist hier der Einsatz von "quasi" Präsens.

Eine Nebenwirkung der indirekten Rede ohne Absatzzeichen ist das Gefühl großer Enge. Jemand hat Angst vor dieser Enge. Die Grenzen der Bewußtseine verschwinden, es tritt ein Lesesog ein. Nach und nach konsumiert der Leser die Synchronitäten des Autors, des Textes und der Reflexion, ihm ist es aber erlaubt, jederzeit wieder aus dem Fluß zu steigen. Die Worte perlen trocken ab. Sie stammen notabene ja aus dem Penizillin-Alter. An simpler Lungenentzündung muss keiner mehr sterben, auch nicht an TB oder Syphilis. Die moderne Medizin hat dem Leben ja schon so manchen Reiz als schädlich rausoperiert. Nur der freiwillige Gang in die Sepsis birgt noch die Möglichkeit, das eigene Sterben zu dokumentieren, vor allem, wenn dabei auch die Füße stinken. 

Mittwoch

Nummer 77

Deutschland, deine Sorgen möcht' ich haben!
Zwei neue Akte im Rührstück Germanien 2010:

1) Skandal im Reich! Der neue Führer und Reichskanzler, ähm, Frühstücksdirektor...tja...also der deutsche BUNDESPRÄSIDENT Christian Wulff erregt bei seinen Polit-Clown-Konkurrenten die Grünen bzw. SPD, Naturschutz-Bündler und andere Moralisten Ärger: Die "leckeren Berliner Brötchen" sind dem Herrn wohl nicht gut genug, auch das "Märkische Landbrot" verschmäht er, zu Vesper und Brotzeit, stattdessen lässt sich Herr W. aus dem beschaulichen Hannover täglich die Semmeln "einfliegen". Die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling ist darüber empört, hält die Brottransporte in den Osten für "verrückt". Sie selbst als Thüringerin äße ihre geliebten "Thüringer Bratwürste" ökologisch-korrekt (politisch korrekt kann ja Wurstessen - Phallus-Symbol!- bei grün lackierten Kommunisten ja nicht sein, oder?) auch nur in Thüringen. Natürlich! Was sonst! Selbst ich verzehre schließlich meine Bananen ausschließlich in Afrika, die Kiwis in Neuseeland und den Camembert in Frankreich.
Künstliche Aufregung, und dann nichtmal zu Ende gedacht! Dafür den Kleinkindstatus per Regression erreicht!

2) Der invertierte Außenminister Guido "Gi-Doo" Westerwelle verzichtet fürderhin, auf den Staatsreisen seinen Lebensmenschenpartner Herrn Michael Mronz in 75 "schwulenfeindliche Länder" (a.k.a. das Haus des Islam) mitzunehmen.
Dennoch halte er es für "wichtig, dass wir unsere eigenen Maßstäbe von Toleranz leben und uns nicht die manchmal weniger toleranten Maßstäbe anderer zu eigen machen", sagte Westerwelle weiter. Eiderdaus! 
Noch im Wahlkampf hatte er getönt, um die toleranten Maßstäbe in die Welt zu tragen, würde er als Außenminister die Entwicklungshilfe für schwulenfeindliche Länder streichen (http://www.sueddeutsche.de/politik/guido-westerwelle-keine-entwicklungshilfe-fuer-schwulenfeindliche-laender-1.361146).
 Na, da hat jemand aber rasch vergessen, wie wichtig für ihn Toleranz ist, denn: Seine Auffassung sei: "Erlaubt ist, was gefällt und keinem anderen schadet." (http://de.news.yahoo.com/2/20100811/tts-westerwelle-reist-ohne-partner-in-sc-c1b2fc3.html
Toller Typ, total konsequent! Ein richtiger Politiker eben!

Nummer 76

 Coluche

BIOGRAPHIE:
Coluche, eigentlich Michel Colucci, geboren am 28. Oktober 1944 in Paris (Frankreich). Sein Vater Honorio Colucci, Maler im Gebäude der 1947 stirbt, und das ist seine Mutter Simone Bouyer, die Schüler nur ihre beiden Kinder. Coluche nicht ein Kursteilnehmer lernen, und so verlässt er die Schule bis vierzehn Jahren. Es wird die fröhliche kleine Jobs (Taucher, Regisseur, Blumengeschäft, etc..), Um zu leben und vergnügt sich mit einer Bandbreite von Freund und singen in verschiedenen Varietés des Boris Vian oder Georges Brassens. Coluche Aber ist nicht ein großer Interpret er sich weiter und schneller in das Register komisch. In den späten sechziger Jahren beteiligt er sich an der Gründung des Café de la Gare, und findet dort seine erste Gelegenheit, sich zu merken. In einigen Jahren wird es die Performance seiner Figur beauf dumm und böse. Im Jahr 1974, für seinen ersten Auftritt im Fernsehen mit "Die Geschichte Von einem Mann" trifft es ein echter Erfolg, der sich nicht mehr dementieren. Coluche verkettet die Sketche und die Touren, die Dreharbeiten für den Film, den der Sender Radio-Animationen und die Öffentlichkeit französisch nachbestellt.

Doch die schöne gripper Maschinenbau wird sich im Jahr 1980, als Coluche beschließt, sich zu den Präsidentschaftswahlen, den politischen Druck und eine zusätzliche Arbeit machen das Tauchen in Depressionen und Alkohol, seine Frau (Véronique Kantor, mit denen er hatte zwei Jungen, Romain 1972 und Marius im Jahr 1976) verlässt zum Ende des Jahres 81. Coluche prallt im Jahr 1983 auf dramatische Interpretation der Rolle eines pompiste paumé in "Tchao Pantin". Edle, startet er im Jahr 1985, auf die traurige Feststellung der Armut in Frankreich, "Von Herz Restos" Hilfe für die Ärmsten. Am 19. Juni 1986, als er an einem neuen Stück, stirbt er in schlagkräftigen einem Lastwagen Motorradkurier. Der Tod von Coluche hinterlässt eine große Lücke in der Landschaft komisch französisch, da er wußte, dass sein Stil, provozierend, grob (aber nie vulgaris), der Humor und sich zu lieben, zu einem großen Teil der Bevölkerung. Für das Glück, dass Du uns gegeben hast, danke enfoiré.

Dienstag

Nummer 75

 Abt.: Schwachsinnige Meldungen.
Kärnten: Hund biss Besucher Nase ab 
Ein 63-jähriger Pensionist ist in Kirchbach (Kärnten) von einem Hund schwer verletzt worden. Der Mann hatte ein Grundstück betreten, weil auf sein Läuten niemand öffnete. Daraufhin griff ihn ein Schäfermischling an und biss ihm die Nase ab.

Nummer 74

Die Welt ist im Chaos. Ob sie erst dazu geworden ist, oder ob sie es im Grunde seit Ankunft des Menschen immer schon eins gewesen ist, oder ob es immer bewusster wird, weiß ich nicht. Jedenfalls ist der Wahnsinn mit Händen zu greifen. Jeden Tag schlechte Nachrichten, alle drei Monate eine Weltkatastrophe. Das ist der Rhythmus von 2010. Wenn das Tempo die nächsten zwei Jahre so weitersteigt, wird es brenzlig. Für alle. Die ganze Situation wird ja durch die Kaste unfähiger Politiker verschärft, die weder regieren noch handeln oder gestalten, sondern nur noch reagieren und schüchtern verwalten. 
Ohne Plan, ohne Phantasie, ohne Engagement- es sei denn, es gilt, den eigenen Machterhalt zu sichern! Hierbei allerdings laufen Politiker zu Bestform auf, sie entwickeln die irrsten Strategien, um nicht abtreten zu müssen.
Was bleibt mir als Staatsbürger da übrig, als selbst aktiv zu werden?
Nichts!
Wer auf die Versprechen von Bankern, Politikern und Versicherungen  hört, ist selbst schuld!
Spaten und Grundstück anschaffen!!
Viel Glück!!!

Nummer 73

Westbahnstrecke, Ende Juli 2010. Mission Altmünster. So weit das Auge reicht: Regennasse Landschaft in üppigem Grün. Gesprenkelt mit erntereifen Kornfeldern. Salat, Mais, Sonnenblumen, Zuckerrüben, Kuhweiden, Apfelbäume.Unvorstellbar: Dieser Ausblick wird bald der Vergangenheit angehören. Ade, du grünes Österreich! 
 Unvorstellbar: In hiesigen Breiten sieht es im Hochsommer bald aus wie in Spanien. Trockenheit. Staub. Wüstenhitze. Wird behauptet. Ich stelle es mir schlimmer vor als die Stalin-Orgel. Ein verdorrtes Österreich? Bitte nicht! Aber vielleicht treten die Dinge ja ein, wenn sie nur oft genug vorhergesagt werden. Wir werden sehen. Selbst bei Eintritt der Katastrophe denke ich, wir werden trotzdem die Kurve kratzen. Dann schießen eben die Meerwasserentsalzungsanlagen wie Pilze aus dem Boden! Ein Weg lässt sich finden.
Damit wir auch morgen noch kräftig zubeißen können!

Nummer 72

So, so.
Bei der Love-Parade gab es Panik, und Tote und Schwerverletzte. Damit dürfte dieser komplett abgeranzten Kack-Show endgültig der Saft abgedreht sein. Zeit war's. Eigentlich ist die Love-Parade schon seit 1995 mausetot. Der Ex-Underground-Goes-Mainstream-Money-Maker-"Event", der nur noch als Aushängeschild für eine Proll-Fitnessbude herhalten durfte und von Provinzpolitikern aus provinziellen Gründen der Geldgier hofiert, ist als Zombie lang genug gut gefahren. Das einmal Mord und Totschlag passieren, bei einer solchen Veranstaltung, war nur eine Frage der Zeit. Ganz ohne Unschuldsvermutung. Beileid den Hinterbliebenen, Glückwunsch den Überlebenden. Den Verantwortlichen für diesen Massenmord Tod und Pestilenz.
Was für ein trauriges Ende der Geschichte.

Nummer 71

Hurra die Gams!
Endlich konnte vom Zahnpasta-Präsidenten Obama ein weltweit gesuchter Top-Terrorist dingfest gemacht werden: der Koch von Osama.


Ein Schelm, der Übles dabei denkt.

Montag

Nummer 70

Russland brennt.
Beten wir für's Mütterchen!
Armes Russland!

Nummer 69

Irgendwo im Mauern-Geviert meines Häuserblocks sitzen Wahnsinn und Depression. 
Irgendwo klingelt es an gewissen Tagen stundenlang aus einem der offenen Fenster in den Hof hinaus.
Irgendwo lässt jemand stundenlang eine Glocke schrillen.
Unverzagt, drei, vier, fünf Stunden am Stück.
Ich stelle mir jedes Mal einen sehr einsamen, sehr aufdringlichen Menschen vor, der den Kontakt zur Umwelt weitgehend verloren hat. 
Er ruft an, und lässt es klingeln, womöglich ruft der Jemand sich selbst an, aber keiner geht ran.
Stundenlang. Gnadenlos. Es macht einen kirre. 
Aber der Wahnsinn daran macht es nicht erträglicher.
Denn es ist auch Traurigkeit, oder besser Trauer.
Ich kann es nicht anders ausdrücken: Dieses stundenlange Läuten ohne Antwort ist SEHR TRAURIG. 

Nummer 68

OK.
Was Neues gelernt: Packgas. Eine Mischung aus Sauerstoff und Kohlendioxid, die für Supermarktfleisch erfunden wurde. Das Fleisch bleibt länger rot, wirkt also länger frisch und lässt sich umso länger ohne Beschwerden des Konsumenten an diesen verkaufen, als der das eigentlich möchte. 
Getarnt unter dem Begriff: "Verpackt unter Schutzatmosphäre".
Mahlzeit! 

Nummer 67

Ich glaube, in Zukunft wird es neben der normalen Wettervorhersage auch Magnetsturm-Prognosen geben, und Warnungen vor Sonnen-Protuberanzen, damit wir an solchen Tagen weder Geschäfte abschließen,  uns gegen Migräne wappnen können, beim Autofahren noch mehr aufpassen, aufs Reisen verzichten.
Das ist eine der möglichen Auswirkungen von 2012. Die Magnetfeldkarte im Wetter-TV, ein zusätzlicher Service...