Der Gemeine Katzenpanda

Donnerstag

Nummer 66

Was ganz Neues: Wikileaks mit Chef Julian Assange. Nestbeschmutzung? Moralische Selbst-Beschädigung? Nutzen? Keine Ahnung. Aber mutig ist er. Wenn Herr Assange jetzt besser schlafen kann als vor dem Irak-Gate, ist er zu bewundern. 
Wollen wir hoffen, daß ihm nichts passiert. 

Dienstag

Nummer 65

Was ganz Leckeres: Wasabi-Erdnüsse.
Voll zum Kotzen: Bollywood-Filme.
So lala: Morgens von Krähen geweckt zu werden.

Nummer 64

Schottland: Whisky, Kilts, Schwerttanzmädchen, Rinder mit Hippie-Frisuren, romantische Landschaft, und vor allem: Diese total abgedrehten DUDELSÄCKE! Ein derart geiler Sound, daß du damit noch die Toten in den Gräbern zum Tanzen bringst!
Definitiv eine meiner nächsten Urlaubsdestinationen.
Kleiner Vorgeschmack:

http://www.youtube.com/watch?v=f5O0cDpEay8 

Montag

Nummer 62

Monty Pythons best!

Köstlich!
Beckenbauer obviously a bit of a surprise there... 

http://www.youtube.com/watch?v=ur5fGSBsfq8&feature=fvst

Nummer 61

Falls sich jemand ein wirklich abgedrehtes Buch reinziehen möchte, so empfehle ich:

Flann O'Brien
Der dritte Polizist
Roman, suhrkamp taschenbuch (=st1810)

Ich muss sagen, hierbei handelt es sich um das verrückteste Buch, das ich je gelesen habe. Mir wurde bei der Lektüre buchstäblich schwindlig.
Nur soviel zum Inhalt: Ein irischer Mörder gerät auf der Fluch vor der Justiz in einen (alp)traumhaften Zustand, der zwischen Erinnerung, Halluzination, Paranoia und Slapstick nicht mehr unterscheiden kann. Dazu kommen Irrfahrten des Geistes in theoretische Bereiche der Atomphysik, des Lebens nach dem Tode und dicke Polizisten, die gern Tee trinken und nach gestohlenen Fahrrädern fahnden...  

Samstag

Nummer 59

Empfehlenswerter Film: Little Big Man.
Revisionisten-Western mit Dustin Hoffman in seiner (für mich) besten Rolle.
Unbedingt anschauen! 

Nummer 58

Blutige Identitätskonflikte

Neben den Basken und Katalonen in Spanien streben mehrere Völkergruppen bzw. Minderheiten in Europa nach Unabhängigkeit. Dazu zählen Schottland und Nordirland sowie auch die Flamen in Belgien.

Das Baskenland umfasst Gebiete in Nordspanien und dem Südwestzipfel Frankreichs. Der bewaffnete Kampf der baskischen Untergrundorganisation (ETA) für einen unabhängigen Baskenstaat begann in den 1960er Jahren während der faschistischen spanischen Franco-Diktatur.
800 Tote bei ETA-Kämpfen

Nach dem Übergang zur Demokratie gaben sich die Separatisten mit der 1979 eingerichteten weitgehenden Autonomie des Baskenlands innerhalb Spaniens nicht zufrieden. Der Kampf der ETA forderte bisher mehr als 800 Todesopfer.
Das Baskenland:
Drei Millionen Basken (davon 2,5 Millionen in Spanien)
20.664 Quadratkilometer (etwa so groß wie Slowenien)
700.000 bis 800.000 der Basken sprechen auch die baskische Sprache

Um den Separatisten den Wind aus den Segeln zu nehmen, kündigte die von gemäßigten Nationalisten geführte baskische Regionalregierung für Oktober 2008 ein Referendum über die Unabhängigkeit der Region an, doch der Plan wurde von Madrid als verfassungswidrig zurückgewiesen.

Umfragen zufolge sind die meisten Bewohner für einen Verbleib der Region bei Spanien.
Katalanen sehen Identität bedroht

Die Region Katalonien gilt als Wirtschaftslokomotive Spaniens. 1978 erhielt Katalonien den Autonomiestatus zurück, den es bis ins 18. Jahrhundert innerhalb Spaniens hatte. Trotzdem sehen viele Bewohner der Region ihre Identität bedroht, vor allem wegen des Zuzugs Hunderttausender Bürger aus Südspanien in den vergangenen Jahrzehnten.
Katalonien:
7,2 Millionen Einwohner
32.114 Quadratkilometer (doppelt so groß wie die Steiermark)
Seit 1978 Autonomiestatus

Die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien sind seit dem Regierungseintritt der separatistischen Republikanischen Linken (ERC) im Aufwind. Ihr Chef Josep-Lluis Carod-Rovira, der auch Stellvertreter von Regionalpräsident Jose Montilla ist, sprach sich erst vor wenigen Monaten für ein Unabhängigkeitsreferendum bis zum Jahr 2014 aus. Die katalanische Sprache wird von knapp acht Millionen Menschen in Katalonien, den benachbarten Regionen Valencia und Aragon sowie auf den Balearen, in Südostfrankreich und Andorra gesprochen.
Schottland hofft auf Referendum

Seit dem Sieg der separatistischen Schottischen Nationalpartei (SNP) bei der Regionalwahl im Mai 2007 stehen die Zeichen auf eine Unabhängigkeit von Schottland. Die SNP-Regionalregierung versprach für 2011 ein Unabhängigkeitsreferendum. Vom Rest Großbritanniens unterscheidet sich Schottland durch seine bedeutende katholische Minderheit und den stärker ausgebauten Sozialstaat.
Schottland:
5,1 Millionen Einwohner
78.772 Quadratkilometer (fast so groß wie Österreich)
bis 1707 eigenes Königreich
Autonomie und Regionalparlament seit 1997

Bis 1707 war Schottland ein eigenes Königreich, und ein großer Teil der Bevölkerung fand sich nie mit der Vereinigung mit England ab. Der Fund reichhaltiger Ölvorkommen vor der schottischen Küste trug in den vergangenen Jahrzehnten zum Erstarken der Unabhängigkeitsbewegung bei. Als Reaktion darauf gewährte die Labour-Regierung Schottland im Jahr 1997 eine bescheidene Autonomie und setzte ein eigenes Regionalparlament ein.
Weiter Streitigkeiten in Nordirland

Der jahrzehntelange blutige Konflikt zwischen probritischen Protestanten und den Anschluss an Irland fordernden Katholiken in Nordirland, der 3.500 Todesopfer forderte, wurde im Jahr 1998 mit dem „Karfreitagsabkommen“ grundsätzlich beigelegt.
Nordirland:
1,7 Millionen Einwohner
13.843 Quadratkilometer (etwas größer als Tirol)
1998 „Karfreitagsabkommen“

Die politischen Streitigkeiten gingen jedoch weiter, und erst im vergangenen Mai gelang es, eine paritätisch besetzte Regionalregierung zu bilden.

Bei den Regionalwahlen 2007 gewannen auf beiden Seiten die radikalen Gruppierungen, und die katholische Sinn Fein tritt weiterhin für eine „Wiedervereinigung“ der zu Großbritannien gehörenden Region mit Irland ein.
Flandern will sich von ärmerem Süden Belgiens lossagen

Flandern, der bevölkerungsreichere und wohlhabendere der beiden belgischen Landesteile strebt schon seit längerem nach mehr Autonomie. Vielen Flamen sind die milliardenschweren Transferzahlungen für die von hoher Arbeitslosigkeit geprägte französischsprachige Wallonie ein Dorn im Auge.
Flandern:
6,2 Millionen Einwohner
13.522 Quadratkilometer (etwa so groß wie Tirol)

Seit der Parlamentswahl im vergangenen Juni steckt Belgien in einer politischen Krise, weil Wahlsieger Yves Leterme von den flämischen Christdemokraten für seine weitgehenden Autonomiepläne keine Mehrheit findet. Der ausländerfeindliche und rassistische Vlaams Belang fordert daher eine Volksabstimmung über die Unabhängigkeit der Region, die etwas kleiner als die Steiermark ist.

Ein Problem ist dabei jedoch der Status der Hauptstadt Brüssel. Sie ist von Flandern umgeben, aber mehrheitlich französischsprachig. Daher kursiert bereits der Vorschlag, die Stadt als Sitz der EU-Institutionen zu einem „District of Europe“ nach Vorbild der US-Bundeshauptstadt Washington zu machen.

Donnerstag

Nummer 57

Habe heute in einem Billigmarkt (echt gute Preise!) über die PA ein Lied von dieser Songcontest-Siegerin Lena Mayer-Dingsbums gehört. 
Das Lied hatte den Drive einer Gartenschnecke, die Stimme der jungen Frau klang nach talentfreier Schüler-Band. Sie wissen schon, eins dieser Mädchen, wo die Oma und die "Freundinnen" sagen: "Mensch, du hast ne' tolle Stimme, solltest echt was draus machen!"
Die ganze Komposition war fad und einfallslos. Wie so eine Piepsmaus ein Star werden kann, ist mir schleierhaft, es spricht aber Bände über den allgemeinen kulturellen Abstieg Europas. 

Mittwoch

Nummer 56

An alle Anglophile:
Wirklich wundervolle Werke sind die Discworld-Romane von Großmeister der Humor-Magie Terry Pratchett.
Empfehle die Lektüre auf Englisch, da die deutschen Übersetzungen wirklich lendenlahm sind.
Meine Favourites: Die Death-Trilogy bestehend aus Mort, Reaper Man und Soul Music...

Gelehrte Philosophen-Fantasy voller Slapstick, Monty-Python-Wahnsinn und schrägen Vögeln...

Dienstag

Nummer 55

Al-Kaida muß schon ziemlich auf den Hund gekommen sein, wenn Sammy bin Laden mittlerweile auf arme Mongoloide als Knallkörper zurückgreift. Interessant wäre auch die Form der Konditionierung, mittels derer ein Mensch mit Down-Syndrom (so hieß der Arzt, der die Mongolian idiocy als erster wissenschaftlich beschrieb, ehe es politisch unkorrekt wurde, Trisomie-21-Geschädigte als Mongoloid zu bezeichnen, und lange, ehe ca. 1993/94 der berühmte "Mönxn" das Licht der Sprachwelt erblickte, und sich im Drogenrausch der feine Unterschied herausstellte: "Mönx is a Mongo, aber a Bönxn ka Bongo") dazu gebracht wird, einen Sprengstoffgürtel zur Explosion zu bringen. 

Derart arg- und wehrlose Menschen als lebende Bomben los zu schicken ist ein Akt abgrundtiefer Barbarei und Ausdruck eines faschistisch-pietätlosen Menschenhasses, der viel grausamer ist, als das Wort "Mongo" es jemals sein könnte.

Ich persönlich bin jedoch vom Gebrauch des Wortes "Mongo" abgekommen, seit ich vor einigen Jahren an einer Bushaltestelle in Berlin ein Pärchen mit Down-Syndrom beobachtete. Beide waren fein heraus geputzt, sie mit Kleidchen, er mit Hosenträger und Fliege. Es war klar, daß die beiden sich sehr lieb hatten. Daneben eine Gruppe jugendlicher Prolos mit Migrationshintergrund, die sich hämisch amüsierten und die zwei Verliebten verbal aufs Gröbste verspotteten. In den Augenblick habe ich mich selbst zutiefst für meine eigene unausgesprochene Diskriminierung von geistig Behinderten geschämt. Der Anblick des jungen Mannes, der seine Freundin bei der Hand hielt und ganz offensichtlich auf sie stolz war wie ein Schneekönig hat ehrlich gesagt zu Tränen gerührt. Da ich auch nicht den Eindruck hatte, daß die zwei Verliebten etwas von der Häme mitbekamen, entschied ich mich, es dabei zu belassen. Die Türken-Prolos zurechtzuweisen hätte mir vermutlich nichts als eine Schlägerei eingebracht. 

Nummer 54

Miezhaus? Internationale Botschafter? Die Reichskanzlei mit 350qm?

Schlimme Schnitzer im Führer-Doku-TV.
Der Bau Germanias birgt inklusive Großbelastungskörper in Berlin-Tempelhof einige Mängel.
Bombensicher!





 

Nummer 53

Vielleicht kann mir jemand erklären, warum -weltweit- Bauarbeiter, Müllmänner und Dachdecker sich lediglich BRÜLLEND verständigen können.

PS: Je früher am Morgen, desto lauter die Kommunikation.

Nummer 52

Nightmare vision for Europe as EU chief warns 'democracy could disappear' in Greece, Spain and Portugal

By Jason Groves

EU begin emergency billion-pound bailout of Spain

• Countries in debt may fall to dictators, EC chief warns

• 'Apocalyptic' vision as some states run out of money

Democracy could ‘collapse’ in Greece, Spain and Portugal unless urgent action is taken to tackle the debt crisis, the head of the European Commission has warned.
In an extraordinary briefing to trade union chiefs last week, Commission President Jose Manuel Barroso set out an ‘apocalyptic’ vision in which crisis-hit countries in southern Europe could fall victim to military coups or popular uprisings as interest rates soar and public services collapse because their governments run out of money.
The stark warning came as it emerged that EU chiefs have begun work on an emergency bailout package for Spain which is likely to run into hundreds of billions of pounds.
Crisis point: Demonstrators protest cuts announced by the Government in Malaga last week in an echo of the Greek crisis
A £650 billion bailout for Greece has already been agreed.
John Monks, former head of the TUC, said he had been ‘shocked’ by the severity of the warning from Mr Barroso, who is a former prime minister of Portugal.
Mr Monks, now head of the European TUC, said: ‘I had a discussion with Barroso last Friday about what can be done for Greece, Spain, Portugal and the rest and his message was blunt: “Look, if they do not carry out these austerity packages, these countries could virtually disappear in the way that we know them as democracies. They've got no choice, this is it.”
‘He's very, very worried. He shocked us with an apocalyptic vision of democracies in Europe collapsing because of the state of indebtedness.’
Greece, Spain and Portugal, which only became democracies in the 1970s, are all facing dire problems with their public finances. All three countries have a history of military coups.
Greece has been rocked by a series of national strikes and riots this year following the announcement of swingeing cuts to public spending designed to curb Britain’s deficit.
Spain and Portugal have also announced austerity measures in recent weeks amid growing signs that the international markets are increasingly worried they could default on their debts.
Dictatorships: An end to democracy in Europe could see a return of figures ruling dictatorships. General Franco was dictator of Spain until 1975; Georgios Papadopoulos led a military junta until 1973; and Antonio de Oliveira Salazar ruled as Portugese president until 1968
Other EU countries seeing public protests over austerity plans include Hungary, Italy and Romania, where public sector pay is to be slashed by 25 per cent.
Deputy Prime Minister Nick Clegg, who visited Madrid last week, said the situation in Spain should serve as a warning to Britain of the perils of failing to tackle the deficit quickly.
He said the collapse of confidence in Spain had seen interest rates soar, adding: ‘As the nation with the highest deficit in Europe in 2010, we simply cannot afford to let that happen to us too.’
Mr Barroso’s warning lays bare the concern at the highest level in Brussels that the economic crisis could lead to the collapse of not only the beleaguered euro, but the EU itself, along with a string of fragile democracies.

DICTATORSHIPS

GREECE: Georgios Papadopoulos was dictator from 1967 to 1974.

The Colonel led the military coup d'etat in 1967 against King Constantine II amid political instability. He was leader of the junta which ruled until 1974.
Papadopoulos was overthrown by Brigadier Dimitrios Ioannidis in 1973. Democracy was restored in 1975.

SPAIN: General Francisco Franco led Spain from 1936 until his death in 1975. At the end of the Spanish Civil War he dissolved the Spanish Parliament and established a right-wing authoritarian regime that lasted until 1978. After his death Spain gradually began its transition to democracy.

PORTUGAL: Antonio de Oliveira Salazar's regime and its secret police ruled the country from 1932 to 1968. He founded and led the Estado Novo, the authoriatan, right-wing government that controlled Portugal from 1932 to 1974. After Salazar's death in 1970, his regime persisted until it eventually fell after the Carnation Revolution.

But it risks infuriating governments in southern Europe which are already struggling to contain public anger as they drive through tax rises and spending cuts in a bid to avoid disaster.
Mr Monks yesterday warned that the new austerity measures themselves could take the continent ‘back to the 1930s’.
In an interview with the Brussels-based magazine EU Observer he said: ‘This is extremely dangerous.
'This is 1931, we're heading back to the 1930s, with the Great Depression and we ended up with militarist dictatorship.
‘I'm not saying we're there yet, but it's potentially very serious, not just economically, but politically as well.’
Mr Monks said union barons across Europe were planning a co-ordinated ‘day of action’ against the cuts on 29 September, involving national strikes and protests.
David Cameron will travel to Brussels on Thursday for his first summit of EU leaders since the election.
Leaders are expected to thrash out a rescue package for Spain’s teetering economy. Spain is expected to ask for an initial guarantee of at least £100 billion, although this figure could rise sharply if the crisis deepens.
News of the behind-the-scenes scramble in Brussels spells bad news for the British economy as many of our major banks have loaned Spain vast sums of money in recent years.
Germany’s authoritative Frankfurter Allgemeine Newspaper reported that Spain is poised to ask for multi-billion pound credits.
Mr Barroso and Jean-Claude Trichet of the European Central Bank are united on the need for a rescue plan.
The looming bankruptcy of Spain, one of the foremost economies in Europe, poses far more of a threat to European unity and the euro project than Greece.
Greece contributes 2.5 percent of GDP to Europe, Spain nearly 12 percent.

Yesterday’s report quoted German government sources saying: ‘We will lead discussions this week in Brussels concerning the crisis. It has intensified to the point that the states do not want to wait until the EU summit on Thursday in Brussels.”’
At the end of last month the credit rating agency Fitch downgraded Spain, triggering sharp falls on stock markets.
On Friday the administration in Madrid continued to insist no rescue package was necessary. But Greece said the same thing before it came close to disaster.
Yesterday the European Commission and the statistics authority Eurostat met to consider Spain‘s plight as many EU countries consider the austerity package proposed by the Madrid administration insufficient to deal with the country‘s problems.



Online-Ausgabe der Daily Mail vom 13.07.2010



Montag

Nummer 51

Neuerdings werde ich medial von einer neuen Plage belagert: "Die schöne Spionin".
Bezieht sich auf eine russische Luxus-Dumpfbacke, die als Westentaschen-Agentin durch ihre besondere Dummheit und Unvermögen aufgeflogen ist ("Fake Street 99"). Ich vermute, sie und die andren 9 Heinis, die kürzlich aufflogen, wollten sich auf FSB-Kosten ein feines Leben in der amerikanischen Vorstadt machen. Falls es mit dem Aufstieg in die High Society nichts wird, kann sie immer noch Gangster-Häschen werden oder in russischen Hardcore-Porno-Serien (z.B. Masha's World und Fully Clothed Sex) Karriere machen.
Tja, manche Frauen haben die Schwielen von der Arbeit nicht an den Händen, sondern auf dem Arsch.
Aber was mich mehr wundert, ist die Tatsache, daß jedes zweite Kluntengesicht heute schon als "schön" durchgeht. Na ja, die Diktatur des Proletariats eben. Ein lustiges Detail dieser Farce ist jedenfalls, daß der Agentenaustausch wie in James-Bond-Filmen in Wien stattfand, im Flughafen, bei Mozartklängen und einer Melange. Ob die "schöne Spionin" im Duty-Free-Shop noch etwas Parfum und Schnaps gekauft hat? 

Nummer 50

Es gibt einen neuen Anwärter für den Titel des Unsympathischsten Deutschen Politiker:
Markus Söder, CSU, Gesundheitsminister in Bayern.

Er schießt in den Charts machtvoll nach oben. Noch wird die Spitzenposition von Claudia "Sonne Mond und Sterne" Roth gehalten, dem Grünen Hamster auf Speed.
Platz Zwei hingegen teilt die Grüne Renate Künast (Spitzname: Der Krampf-Kiefer) sich ex aequo mit SPD Nadelstreif-Prolet Gerhard Schröder, Marionette von Gazprom und Freund des "lupenreinen Demokraten" Vlad der Pfähler Putin.

Markus Söder kann sich beim Chart-Sturm voll auf seine hervorstechenden Polit-Star-Qualitäten verlassen: Besondere Hinterfotzigkeit, die polierte Hackfressen-Aura und komplette Prinzipienlosigkeit.
Aber anders als bei den Vorgenannten steigt in mir bei jedem Anblick seiner verlogenen Fratze der ehrliche Wunsch auf, ihm ordentlich eine vor den Latz zu knallen.
GO MARKY GO!!!

Nummer 49

So.
Die Fußball-WM ist vorbei.
Meine geliebten Uruguayer haben leider nicht gewonnen.
Der Rest ist mir Wurscht.
Die WM 2010 wird auch in Erinnerung bleiben wegen der miesen Show der Franzosen, der Apotheose von Joseph "Sepp" Blatter und wegen der unglaublichen Häufung von krassen Schiedsrichterfehlern. Aber auch für den islamischen Terroranschlag mit 60 Toten in Kampala während der Live-Übertragung des Endspiels.
Das Finale habe ich mir erspart. Hauptsache die arroganten Holländer haben nicht gewonnen.
Den Spaniern wünsche ich viel Spaß beim Feiern.

Freitag

Nummer 48

Die Protagonistin des neuesten Raika-Werbefilms schaut aus wie die arme Arigona.
Arigona, komm bald wieder!

Sonntag

Nummer 47

Wuff, wuff: Wulff wurde geprügelter BP, Gauck ist Sieger der Herzen, Merkel bleibt der zerknitterte Hosenanzug der Saison, Gysi und Kommunisten-Kumpanen zeigen, was sie schon vorher waren: Krakeelende Lumpenproletarier ohne Herz und Hirn.
Dieses Scheiß-Theater um den deutschen Grüß-August ist ebenso lächerlich wie symptomatisch.
Lächerlich, weil auch Wulff nur ein weiterer Frühstücksdirektor sein wird, ein zahnloser Ersatz-Kaiser von Hindenburgs Zuschnitts-Gnaden, und symptomatisch, weil aufs Neue gezeigt wurde, daß Politiker und Gammelfleischverkäufer eines gemeinsam haben: Beide tun so, als wäre ihr Produkt richtig geil und gesund und total lecker, in Wirklichkeit löst es bei den Betroffenen bloß Brechdurchfall aus. Politiker und Gammelfleischverkäufer bewegen sich in ihrer ganz eigenen Welt, die freilich nicht frei von Widersprüchen scheint. Die einen treffen in einer Wattebauschatmospäre abartige Entscheidungen, die tiefgreifende Auswirkungen des Souveräns haben, sonnen sich im Glanze geborgter Macht, das einzige, was sich bei ihnen ändert, sind die Gesichter des Bedieungspersonals, der Personenschützer und Fahrer, die anderen hoffen, daß ihren Kunden erst nach dem Essen schlecht wird.