Da Verbissenheit, Brutalität und Hass, heute auf der ganzen Welt als Konfliktwährung gelten, macht meiner Meinung nach die Lektüre eines Buches lebenswert, das bereits 1951 in den USA erschienen ist.
Manche Beschreibungen und viele Definitionen haben frappante Ähnlichkeit mit der Wirklichkeit von heute, sechzig Jahre später. Sie sind im Rückblick nur noch als prophetisch zu bezeichnen. Sie können von Pol Pot bis Pinochet, von My Lai bis Tiananmen, vom Iran bis Tschetschenien problemlos als Maßstab angelegt werden. Ich werde von Zeit zu Zeit unter "Fanatismus" als kleine Anregung ein passendes Zitat in der deutschen Erstausgabe von 1965 finden. Manches wird länger sein, manches sehr kurz.
Das Buch "Der Fanatiker. Eine Pathologie des Parteigängers" von Eric Hoffer erschien in New York kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und noch in dessen Eindruck.
Da lag die Welt bereits mitten im nächsten, dem Kalten Krieg.
Es ist aktueller denn je.
Das französische Lieblings-Antipasti basiert übrigens wie auch in Italien, Griechenland, Spanien sowie Portugal stark auf Knoblauch und Olivenöl.
Hoffer, Eric: Der Fanatiker. Eine Pathologie des Parteigängers. Hamburg: Rowohlt 1965.
http://en.wikipedia.org/wiki/Bristol_Stool_Scale
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