Der Gemeine Katzenpanda

Donnerstag

Nummer 14


Es ist was faul, in Europa: Nein, nicht die übliche Gammelfleisch-Affäre mit 40 Jahre alten Zombie-Schnitzeln oder der neueste gerichtliche Schmiergeld-Kompromiss mit irgendwelchen kriminell Prominenten. Es geht auch nicht um den Budget-Kasperl-Einsatz unserer Regierung, die einfach bis zur nächsten gebündelten „Super-Wahl“ (in diesem Falle Burgenland, Steiermark, Wien) wartet, ehe uns neue Steuern rein knallen.
Das wahre Banken-Desaster steht fest, es wird etliche künftige Generationen von Steuerzahlern belasten im Sinne fehlender Mittel für Straßenbahnen und Hallenbäder.
Das ist ja bloß Kaltschnäuzigkeit. 

Weltweite Drogenkriege. Islamistischer Terror. Wirtschaftskrise. Es rappelt im Karton. 2012, oder was? Nein! Es rappelt verdächtig LEER im Karton! Die Nahrungsmittelindustrie und deren Kollegen für Waschmittel-Murks hauen ordentlich auf die Pauke. Ermöglicht hat ihnen das die SPD-Multikulti-Marionette, Mehlmütze Günter Verheugen, 20-Dioptrien-Mann und Liliputaner-Kommissar für Ämter-Patronage. Nun hat die EU, ansonsten eher kein Feind der Bürokratie, eine Bürokratie-Abbau-Agenda. Die Industrie verfolgt in dieser Vision nur die allerhöchsten Service-Ideale, denn der vollends mündige Konsumenten-Bürger weiß selbst, was für ihn oder für sie das Beste ist. Also fielen per 01.01.2010 die Normen für Verpackungsgrößen und Verpackungsinhalt. Flugs stellte die Industrie ihre flinken Maschinen um, heraus kamen…kleinere Packungen mit weniger Inhalt fürs gleiche Geld, mithin Betrug. Argumentiert wurde dies seitens des Wucher-Kartells auch mit „Umfrage-Ergebnissen“, „Berücksichtigung von Kundenwünschen“ und „höheren Rohstoffpreisen“.
Meine Zahnpasta zum Beispiel kostete 2009 € 2,49 für 250 Milliliter. Gestern habe ich den Nachschub besorgt:
€ 2,29 € für…125 Milliliter. Quasi über Nacht stieg also der Preis pro Milliliter von 9,7 Cent auf 18,4 Cent.
Eine wundersame Geldvermehrung. Halleluja! Da soll mir einer noch sagen, die EU wäre unchristlich! 

Auch eine weitere EU-Maxime, die von der Gleichsetzung der Geschlechter in Gehaltsfragen, also die Beseitigung des Lohngefälles zwischen Mann und Frau bei gleicher Erwerbstätigkeit, wird, in Normen gegossen, folgenden Effekt zeitigen: Lohnabbau bei Männern statt Lohnerhöhung bei Frauen, nicht wahr, denn Nivellierung geht immer nur nach unten. Auch die Idee, armen, diskriminierten aber „gemäßigten“ Taliban mittels Geld-Prämie die „Wiedereingliederung“ in ihre archaische Stammesgesellschaft zu erleichtern, wird nach hinten losgehen. Abgesehen davon, das „Gemäßigter Taliban“ ein Oxymoron darstellt, wie "gezügelt heroinsüchtig“, „integratives Pogrom“ oder „zartes Fäkalwort“, werden sich die Turban-Typen einfach die Taschen mit europäischen Steuergeldern voll stopfen. Sie werden vermutlich beim Gewehr-Grafen Mensdorff-Pouilly (warum bloß muß ich bei dem Namen immer an blutige Poularden denken?) noch effektivere Granaten kaufen, um noch mehr verhasste Kuffur-Soldaten, also NATO-Ungläubige, ins Jenseits zu befördern.
Allerdings verrecken unsere Jungs ohne die übliche 72-Jungfrauen-Zulage.

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